Neumarkt 15.06.2012, 14:04 Uhr

Jugendliche machen fleißig mit

Kerstin Vögerl berichtete den Parsberger Stadträten von ihrer Arbeit. Im künftigen Jugendtreff im Sportheim wird bereits gearbeitet.

Im künftigen Jugendtreff im Sportheim arbeiten die Jugendlichen auch mit.

Im künftigen Jugendtreff im Sportheim arbeiten die Jugendlichen auch mit.

Parsberg. Die Grundsatzentscheidung, den eingeschlagenen Weg bei der offenenJugendarbeit weiterzugehen, fiel am Donnerstag im Stadtrat einstimmig. Streetworkerin Kerstin Vögerl hatte eingangs einen Sachstandbericht abgeliefert. Darin wurde deutlich, dass die Etablierung eines entsprechenden Angebots nicht von heute auf morgen möglich ist.

In den ersten Wochen – offizieller Beginn ihrer Arbeit war im Oktober vergangenen Jahres – gab es vor allem organisatorische Probleme zu lösen. „Während der Wintermonate Streetwork im wahrsten Sinne des Wortes zu betreiben, ist äußerst schwierig, da sich die Jugendlichen natürlich nur selten im Freien aufhalten“, sagte sie.

Sie habe diese Zeit genutzt, um bei Besuchen in Schulen und über Facebook Kontakte zu knüpfen. Außerdem habe sie sich unter anderem bei Coachings, Fortbildungen und Treffen mit anderen Streetworkern informiert und einige Aktionen angeboten.

Nach der mit 45 Jugendlichen sehr gut besuchten Jugendversammlung habe sich ein Team von Jugendlichen gebildet, das nun auch bei der Renovierung des geplanten Jugendtreffs im Sportheim fest mit anpacke. So habe man unter anderem die Fliesen im Bad und Tapeten entfernt und Wände in der ehemaligen Wohnung entfernt.

„Das hätte uns zu Beginn der Arbeiten niemand zugetraut“, sagte die Streetworkerin. Sichtlich rechnete sie den Stadträte vor, dass die 18 Jugendlichen bisher bereits 71,5 Arbeitsstunden in den Jugendtreff gesteckt haben.

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