Neumarkt 21.07.2012, 14:24 Uhr

Kinderkrippe soll nach Breitenbrunn

Neben dem Kindergarten St. Marien soll Platz für insgesamt zwölf Kleinkinder entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro.

So soll die Kinderkrippe einmal aussehen.

So soll die Kinderkrippe einmal aussehen.

BREITENBRUNN. Die künftige Kinderkrippe neben dem Kindergarten St. Marien nimmt konkrete Formen an. Vorangegangen waren intensive Überlegungen bezüglich des Standorts, wobei sowohl Breitenbrunn als auch Gimpertshausen zur Debatten standen. Das Gremium hatte sich nach reiflicher Überlegung für den Standort in Breitenbrunn entschieden.

Bei der jüngsten Sitzung des Marktrats hat Bürgermeister Josef Kellermeier die Planung für das Vorhaben präsentiert und das Gremium erteilte dazu einstimmig das Einvernehmen. Jetzt sollen die Pläne dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt werden.

Vorgesehen ist laut Rathauschef, die bestehende Freispielhalle zu beseitigen und dort mittels Anbau an den Kindergarten die künftige Kinderkrippe in Holzbauweise zu errichten. Der Baukörper soll dem Kindergarten angepasst werden.

Die Planung beinhalte derzeit einen Gruppenraum, einen Intensivraum, einen Ruheraum, diverse Funktionsräume wie Küche, Waschraum, Lager und das Zimmer für die Leiterin der Einrichtung. Diese soll im Interesse der gewünschten Synergieeffekte gleichzeitig auch die Chefin des Kindergartens sein.

Der ursprüngliche alte Eingang bei der Freispielhalle werde zum Eingang der Kinderkrippe, die Verbindung zum Kindergarten soll nicht durch diesen hindurch, sondern über den Gehsteig entlang der Dürner Straße zum dortigen Haupteingang hergestellt werden.

Ziel der Planung ist laut Kellermeier natürlich auch, dass sich der neue Baukörper harmonisch in die bestehende Umgebung einfügt.

Die Kosten einschließlich Einrichtung der Krippe und Sanierung des Kindergartens sind laut Rathauschef mit rund 700.000 Euro zu veranschlagen. Davon sollen 312.650 Euro mit staatlichen Zuschüssen, 302.500 Euro aus dem Gemeindehaushalt und 85.000 Euro durch die Kirche/Diözese finanziert werden.

Der Zuschussantrag bei der Regierung der Oberpfalz soll nach der baurechtlichen Genehmigung durch das Landratsamt eingereicht werden, so der Bürgermeister. Die Betriebskosten sollen zunächst die Kirche tragen. Bei eventuellen Defiziten soll – wie beim Kindergarten – der Markt Breitenbrunn einspringen. Kellermeier zufolge soll die Kinderkrippe spätestens im September 2013 in Betrieb gehen. Damit der Zeitplan eingehalten werden könne, soll mit den Abbrucharbeiten und der Bauwerksgründung noch heuer begonnen werden.

In der Kinderkrippe sollen Plätze für zwölf Kinder im Alter von bis zu drei Jahren entstehen. Der Bedarf lasse sich einerseits aus den Erfahrungswerten der Vorjahre und zudem aus den aktuellen Zahlen ableiten.

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