Mehrheit für neues BMHKW
Mit 22:11 Stimmen setzten sich am Donnerstag die Befürworter durch; damit können die Neumarkter Stadtwerke um Bezieher von Fernwärme werben
Professor Markus Brautsch erörterte wieder einmal einen Beschlussvorschlag zum BMHKW. Foto: Röhrl
Neumarkt. Mit einem Grundsatzbeschluss hat der Stadtrat am frühen Donnerstagabend der Errichtung eines Biomasseheizkraftwerkes (BMHKW) am neu gewählten Standort „Haberslehla“ zugestimmt. Im Vergleich mit den anderen Abstimmungen, die es mit dem gleichen Ergebnis zu mittlerweile überholten Plänen gegeben hat, ist die Zustimmung geschrumpft. Mit 22:11 setzten sich die Befürworter der neuen Planung durch.
Dies kam zustande, weil – anders als bisher – große Teile der allerdings nicht vollständigen CSU-Fraktion plus beide FLitZ-Stadträte gegen den Beschlussvorschlag stimmten. Mit den CSU-Räten Fischer und Hierl sowie der gesamten UPW-Fraktion, den drei anwesenden SPD-Räten, beiden Grünen sowie FDP-Stadträtin Hoerkens und dem Bürgermeister-Dreigestirn (Thumann, Dorner und Düring) fanden sich genügend Befürworter.
Damit sind die Stadtwerke Neumarkt beauftragt worden, die „hierfür erforderlichen Verfahrensschritte zur Errichtung eines Biomasseheizkraftwerkes einschließlich des Fernwärmenetzes umgehend einzuleiten und durchzuführen“ – wie es im Beschlussvorschlag heißt.

