Neumarkt 07.08.2012, 15:08 Uhr

Plankstetten hofft auf gute Nachricht

Wolfgang Huber setzt Himmel und Hölle in Bewegung, damit Plankstetten das BR-Dorffest bekommt. Sogar die Mönche aus dem örtlichen Kloster machen mit.

Wolfgang Huber hofft, dass das Dorffest nach Plankstetten kommt.

Wolfgang Huber hofft, dass das Dorffest nach Plankstetten kommt.

Von Dagmar Fuhrmann, MZ

Plankstetten. Für Wolfgang Huber ist Plankstetten schon immer der wichtigste Ort der Welt: Er ist hier geboren und hier aufgewachsen. Und daher ist es auch kein großes Wunder, dass er sein Heimatdorf nie so ganz aus den Augen lässt. Auch dann nicht, wenn er Radio hört. Als hier bekannt gegeben wurde, dass der Bayerische Rundfunk Orte als Kandidaten für das BR-3-Dorffest sucht, war der Gedanke, „das wäre doch etwas für Plankstetten“ sofort da. Und Wolfgang Huber zeigte, dass er nicht umsonst der „Huber Flex“ genannt wird, denn er handelte sofort und füllte das Bewerbungsformular aus.

Seine Bewerbung für sein Dorf war originell formuliert und traf offenbar genau die Vorstelllungen des Senders. Denn wie erhofft kam Plankstetten in die engere Auswahl. Dies wurde Huber per Telefon am 23. Juli mitgeteilt. Bei diesem Anruf wurde ihm auch mitgeteilt, dass sich das Dorf am nächsten Tag präsentieren soll. Das war die erste Gelegenheit für die Plankstettener zu zeigen, zu was sie fähig sind.

30 Dorfbewohner standen parat

Und tatsächlich standen am nächsten Tag 30 Dorfbewohner parat, um ihren Ort so gut wie möglich zu verkaufen. Und das ist den Plankstettener bestens gelungen, denn sie bekamen, wie berichtet, einen weiteren Termin um sich zu präsentieren, der fand am Freitag statt.

Hiermit sollte sich Plankstetten als Vertreter für die Oberpfalz qualifizieren. „Und es sieht so aus, als ob das dem Dorf gelungen ist“, sagt Huber. Ob es wirklich so ist, wird am Freitagmorgen um kurz nach 7 Uhr in BR 3 bekannt gegeben. Dass sie überhaupt einen zweiten Termin bekommen haben, gilt aber als sicherer Hinweis darauf, dass Plankstetten diese Runde gewonnen hat. Denn aus den 400 Bewerberorten haben nur sieben einen zweiten Termin bekommen – aus jedem Regierungsbezirk einer. Auch die Tatsache, dass ein Fernsehteam bereits ausführlich aus Plankstetten gedreht hat, lässt deutet darauf hin, dass die erste Runde an den südlichsten Oberpfälzer Ort geht.

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