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Montag, 11. Dezember 2017 4

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Der Spatenstich war wichtig

Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer bezeichnet die Umgehung als wichtigen Schritt für Mühlhausen.

Das Bierwächterhaus am Fuß des Schlüpfelbergs soll ein Schmuckstück werden. Foto: Gleisenberg

MÜHLHAUSEN.Dass die Großgemeinde Mühlhausen eine „Insel der Glückseligkeit“ zu sein scheint, wurde bereits bei den ersten sechs Bürgerversammlungen deutlich, denn über Fragen zum besseren Verständnis ging der Diskussionsbedarf nicht hinaus. So war es auch am Dienstag bei der Versammlung im Bräustüberl des Mühlhausener Brauhaus, bei der die „Probleme“ des Kernortes Mühlhausen behandelt wurden. Auch hier gab es fast keine Wortmeldung, da die Bürger mit den Leistungen von Bürgermeister, Verwaltung und Gemeinderat offensichtlich zufrieden sind.

So war es ein entspannter Abend, wobei der Bürgermeister auch zum Scherzen aufgelegt war. Bei der Nachfrage eines Bürgers zur Breitbandsituation, dass er nicht die versprochenen 30 000 m/Bits nutzen könne, relativierte dies dessen Nachbar. „Seit ich den Knoten bei meinem Anschluss beseitigen ließ, habe ich viel mehr m/Bits als eigentlich versprochen“, worauf der Bürgermeister, unter dem Gelächter der Zuhörer, sagte: „Dein Nachbar hat wahrscheinlich jetzt die Bits, die Dir fehlen“. Wieder sachlich, machte Dr. Hundsdorfer dann deutlich, dass man bemüht sei, ständig Verbesserungen zu erreichen, Schwachstellen auszumerzen und Vollversorgung anzustreben. Doch Spaß beiseite. Im ersten Teil berichtete der Rathauschef über eine geordnete Situation der Gemeinde in allen Bereichen. Der größte Erfolg sei aber, so der Bürgermeister, der im März erfolgte Spatenstich für die Umgehung der B 299, der für alle Bürger ein wichtiges Ereignis gewesen sei. Sowohl in Punkto Finanzen, Schul- und Kindergartensituation, Gewerbegebiete sei ebenfalls alles im Lot. „Das Notwendige muss gemacht werden, es darf aber nicht überzogen werden, da auch bei uns die Bäume nicht in den Himmel wachsen, bleibt auch in Zukunft unsere Prämisse“, so Hundsdorfer. In diesem Jahr wurde die Sanierung des Bierwächterhauses vorangetrieben, das ein echtes Schmuckstück werden soll. Die Maßnahme werde 485000 Euro teurer, wobei aber die Förderung erheblich sei und für die Gemeinde nur 143 000 Euro Eigenanteil verbleiben. Als wichtigen Baustein bezeichnete Hundsdorfer die Sanierung der Kläranlage und den Einbau neuer Systeme, wie eine digitale Steuerung. Auch die Ereignisse wie die „Sulztaler Kunst– und Kabaretttage oder die Kirchweih, werden gut angenommen. Stolz zeigte sich der Bürgermeister auch über die Tatsache, dass Mühlhausen nun seit September im Club der „5000“ sei.

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