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Montag, 11. Dezember 2017 7

Versammlung

Kunst, Kabarett und Komik

Der Kulturförderverein Berg plant im kommenden Jahr vier Veranstaltungen. Das zu organisieren wird aber immer teurer.
von Hans Stepper

Tatort-Kommissar Hartmut Volle und Musikerin Almut Schwab waren erst kürzlich in Berg. Archivfoto: Stepper

Berg.Der Kulturförderverein hat sich zu seiner Jahresversammlung getroffen. Viel Beifall und Zuspruch erhielt dabei die Vorsitzende, Silvia Jähnigen aus Langenthal. Sie gab einen Rückblick über die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate.

Jähnigen, die den Verein bereits im 18. Jahr führt, wies auf das Engagement des gesamten Vorstands hin. Nur dadurch seien die vielen Vorbereitungen für Veranstaltungen möglich. „Jede der vier Veranstaltungen in diesem Jahr war ein Highlight“, sagte Jähnigen. Besonders gut seien beim Publikum der „Frauenversteher“ Carsten Höfer und der Auftritt der „Neurosenheimer“ mit ihrer „bayerisch-neurotischen Lebensmusik“ angekommen. Die Open-Air-Veranstaltung mit dem Neruda-Express im Sommer habe wegen der schlechten Witterung kurzfristig in die Aula der Berger Mittelschule verlegt werden müssen.

Breites musikalisches Programm

Dort präsentierte die Gruppe, in der auch die beiden Lokalmatadoren Evelin Langer-Schmidt (Klarinette, Sax, Akkordeon) und Roland Schmidt (Schlagzeug, Arrangements) spielen, ihr aktuelles Programm „Berlin, Paris, New York“. Es spannte einen weiten Bogen von französischen Chansons über deutschen Schlagern und amerikanische Songs der 20er-Jahre bis hin zur Musik der 70er-Jahre. Den Abschluss der Veranstaltungen 2017 bildeten vor kurzem der Tatort-Kommissar Hartmut Volle und Musikerin Almut Schwab mit ihrem Programm „Leiste pieselt das Reh“.

Von geordneten finanziellen Verhältnissen berichtete Kassenverwalterin Anita Vogel. Sie sagte, die Kosten für Veranstaltungen würden immer höher. Zu Buche schlagen bei den Ausgaben laut Vogel auch die GEMA-Gebühren, die Anfertigung von Plakaten, das Bekleben der Litfaßsäulen in Neumarkt und das Drucken der Eintrittskarten. Rückläufige Mitgliederzahlen schmälerten die Einnahmen. Die Kassenprüfer Leodegar Spitz und Friedrich Braun hatten keine Beanstandungen.

Jähnigen ging zum Schluss auf die Mitgliedsbeiträge ein, die seit 21 Jahren stabil geblieben sein. Auch für das kommende Vereinsjahr 2018 sollten sie nicht erhöht werden. Allerdings benötige der kleine Verein neue Mitglieder. Als Anreiz sei geplant, dass Neumitglieder eine Veranstaltung kostenlos besuchen können. Außerdem würden Vereinsmitglieder bei den vierteljährlichen Kulturveranstaltungen ermäßigte Tickets bekommen.

Vier Termine sind geplant

Anschließend ging Jähnigen auf die Veranstaltungen im kommenden Jahr ein. Am Samstag, 17. März, gilt ab 20 Uhr im Foyer der Berger Schule mit der Gruppe Boxgalopp „Volxsmusik ist Punk“. Am Freitag, 4. Mai, heißt es ab 20 Uhr ebenfalls in der Aula „Holleri du Dödel du“ mit dem Ensemble Stilblüten. Am 28. September gibt es dort „Abba hallo! Unplugged meets electronic“ mit dem TrioLocic. Am 23. November ist dann ab 20 Uhr Carsten Höfer zu Gast mit seinem Programm „WeihnachtsVersteher“.

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