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Region Nürnberg
Montag, 20. November 2017 3

Tipps

Die vielen Facetten des Genusses

Wer es sich richtig gut gehen lassen möchte, der ist in Franken richtig. Von Wein bis Fisch – die Vielfalt ist enorm.

Franken ist für seine Weine berühmt. Foto: Hildenbrand/dpa

Nürnberg.Ob beim „Weinlese-Fest an der Mainschleife“ in Volkach (30. September), beim „Weinherbst Miltenberg“ (noch bis 3. Oktober) oder beim „Weinkulinarischen Märchen“ in Prichsenstadt (28. Oktober): In den kommenden Wochen ist die Hochsaison für Weinfeste. Sie sind eine ideale Gelegenheit, um Bekanntschaft mit den Köstlichkeiten zu schließen, die die fränkischen Winzer in ihren Weinkellern ausgebaut haben. Silvaner und Müller-Thurgau, Weißer und Grauer Burgunder, Riesling und Kerner, Bacchus, Scheurebe und Traminer lieben die Böden und das milde Klima ebenso wie die „Roten“ in Frankens Weinbergen, darunter Portugieser, Schwarzriesling, Spätburgunder, Domina, Dornfelder, Acolon oder Regent.

Ein kulinarischer Spaziergang

Zum „Weinkulinarischen Spaziergang“ bittet Iphofen am Sonntag: Über 50 Akteure verwandeln die historische Altstadt in eine Genussmeile. Wein-Flaneure erkunden die Dettelbacher Altstadt bei der „Wein & Genuss Schlenderei“ (2. Oktober), die von einem Drei-Gänge-Menü an drei verschiedenen Orten gekrönt wird. Tags darauf trifft man sich in Eibelstadt zum „Wein-Rendezvous“ im Rathaus. Hier bieten die Winzer das Beste aus ihren Kellern zur Verkostung an.

Auch wenn der Sommer längst Abschied genommen hat und der Winter vor der Türe steht, kostet man den Geschmack von flirrender Hitze und reifen Trauben bei den Veranstaltungen von „Franken – Wein.Schöner.Land!“. Ein Höhepunkt ist dabei die „Nacht der offenen Weinkeller“ am 18. November in Würzburg. Den Abschluss der „Franken – Wein.Schöner.Land!“-Veranstaltungen bildet schließlich der „Hüttenheimer Hofgenuss“ (25. und 26. November).

Franken besitzt eine sehr große Brautradition. Foto: Armer/dpa

Unvergleichlich ist auch die fränkische Bierkultur: Nirgendwo sonst gibt es so eine große Dichte an Brauereien. Beim Thema „Hochgeistiges“ ist Franken ebenfalls eine der besten Adressen: Auf den Streuobstwiesen gedeihen Kirschen, Zwetschgen, Birnen, Mirabellen oder Quitten – und die Brenner, die unter anderem in der Fränkischen Schweiz, im Spessart-Mainland, in den Haßbergen, im Lieblichen Taubertal, im Romantischen Franken und im Fränkischen Seenland zu Hause sind, veredeln diese gesunden und aromatischen Früchte zu hochprozentigen Gaumenschmeichlern.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Franken – Wein.Schöner.Land!

  • Siegel:

    Das Qualitätssiegel „Franken – Wein.Schöner.Land!“ schließt alle Facetten mit ein, die das Weinland Franken so besonders machen. Für alle Bereiche wurden eigene Auswahlkriterien entwickelt.

  • Emfpehlung:

    So empfiehlt „Franken – Wein.Schöner.Land!“ Winzer und Weingüter, die sich bereits als herausragende Talente bewiesen haben – außergewöhnliche Weingüter, die zudem Übernachtungsmöglichkeiten bieten.

Welche Vielfalt dabei entsteht, kostet man am 4. und 5. November bei der „desta – Messe edler Brände“ in Volkach im Fränkischen Weinland. Wer die Eröffnung der Brennsaison mitfeiern will, ist bei „Beckstein brennt“ im Lieblichen Taubertal zu Gast (29. Oktober) oder nimmt in der Fränkischen Schweiz am „Tag der offenen Brennereien und Brauereien“ (15. Oktober) rund um Kirchehrenbach teil.

Apfelmärkte locken Besucher

In Franken gibt es sehr viele Fischzuchten. Foto: Schamberger/dpa

Übrigens: Das fränkische Obst schmeckt natürlich auch frisch hervorragend – und wenn im Herbst die Apfelernte ansteht, lohnt sich ein Besuch der Apfelmärkte, wie sie zum Beispiel in den Dörfern des Obermain•Jura im Kalender stehen (1. Oktober in Oberoberndorf, 8. Oktober in Kümmel und Romansthal, 15. Oktober in Stublang).

Der Lebensweise der Mönche verdankt Franken manche kulinarische Tradition. Nicht nur, dass die Mönche hervorragende Bierbrauer waren: Sie erwiesen sich bereits vor Jahrhunderten als findige Fischzüchter. Ihr Erbe zeigt sich in den vielen Fischteichen und Fischzuchten Frankens, in denen Köstlichkeiten wie der Spiegelkarpfen heranwachsen. Bei der „Fisch-Erntewoche“ in Dinkelsbühl (28. bis 5. November) oder bei den „Fisch- und Wildtagen“ in Feuchtwangen (31. Oktober bis 5. November) lässt man es sich schmecken. Der Steigerwald zelebriert seinen Karpfen bei den „Aischgründer Karpfenschmeckerwochen“ (bis 1. November).

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