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Dienstag, 24. Mai 2016 13° 7

Wissenschaft

Forscher suchen nachhaltige Rohstoffe

Die Unis Erlangen-Nürnberg, Bayreuth und TU München wollen biotechnische Verfahren für den industriellen Einsatz entwickeln.

Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) übergab zum Auftakt am Mittwoch den Bewilligungsbescheid über zwei Millionen Euro. Foto: Bayerisches Umweltministerium

Nürnberg.Ein neuer Verbund von Universitäten soll die nachhaltige und ressourcenschonende Industrieproduktion in Bayern voranbringen. Viele Rohstoffe wie etwa Erdöl sind nicht unbegrenzt verfügbar und haben Nachteile für die Umwelt. Der Projektverbund „Ressourcenschonende Biotechnologie in Bayern – BayBiotech“, in dem die Universitäten Erlangen-Nürnberg, Bayreuth und die Technische Universität München zusammenarbeiten, soll daher in den kommenden drei Jahren biotechnische Verfahren für den industriellen Einsatz entwickeln. Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) übergab zum Auftakt am Mittwoch den Bewilligungsbescheid über zwei Millionen Euro.

„Es ist für die Zukunft unseres Landes von enormer Bedeutung, dass wir mit unseren endlichen Ressourcen sparsam und intelligent umgehen. Deshalb brauchen wir die Rohstoffwende – aus ökonomischen und ökologischen Gründen“, sagte Scharf laut Mitteilung.

Einer der Forschungsschwerpunkte ist die Herstellung von biologisch abbaubaren Kunststoffen. Diese Biopolymere basieren auf Biomasseabfall oder Kohlendioxid und sind damit eine Alternative zum Erdöl. Die industrielle Biotechnologie ist laut den Forschern für viele Anwendungen interessant – von der chemischen Industrie über die Automobilbranche bis hin zu Maschinenbau und Landwirtschaft. (dpa)

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