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Region Nürnberg
Montag, 25. September 2017 20° 4

Event

Opernball soll vor allem Spaß machen

Nach zwei Jahren Pause wird am 15. September in Nürnberg wieder gefeiert. Ein innovatives Konzept sorgt für frischen Wind.
Von Birgit Ropohl

Auf dem Platz vor dem festlich beleuchteten Opernhaus gibt es erstmals ein Opern-Air mit Live-Band und Show – Eintritt frei. Foto: Röschke&Röschke

Noch vier Wochen: Der Countdown läuft

Die Vorbereitungen für den Opernball am Freitag, 15. September, liegen voll im Plan, sagen die Veranstalter Simon und Andreas Röschke. Den beiden Inhabern einer Werbeagentur ist zu verdanken, dass der Ball nach zweijähriger Pause wieder stattfinden kann. Nachdem das Staatstheater aus wirtschaftlichen Gründen ausgestiegen war, haben sie die Ball-Organisation alleinverantwortlich übernommen. „Der Vorverkauf läuft gut“, sagen die Brüder. Mehr als zwei Drittel der Karten seien bereits verkauft. „Das zeigt, dass viele Leute, so wie wir, den Ball vermisst haben.“ Um noch mehr junge Menschen anzusprechen, hätten sie den klassischen Ball, wie sie sagen, „aufgepeppt“. Die Besucher sollen Spaß haben, das Programm sei „sehr bunt und abwechslungsreich“.

Glanzvoller Auftakt mit einer Geigerin von Weltruf

Frischer Wind weht schon bei der Eröffnungszeremonie. Sie beginnt um 20.30 Uhr und dauert nur 30 Minuten. Im Mittelpunkt steht mit Tianwa Yang eine Geigerin von Weltruf, die schon zweimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet worden ist. Nach dem stimmungsvollen Opening heißt es bereits um 21 Uhr „Alles Walzer“.

Mehr Infos beinhaltet das Zusatzelement:

Der Nürnberger Opernball

  • Historie:

    Den ersten Opernball gab es im Jahr 2001. In den beiden vergangenen Jahren fand er nicht statt.

  • Organisation:

    Die neuen Veranstalter, Simon und Andreas Röschke, sind in Nürnberg mit ihrem „Ball der Unternehmer“ erfolgreich. Seit Anbeginn ist er ausverkauft. Auch heuer waren alle rund 600 Karten innerhalb weniger Minuten verkauft.

  • Tickets:

    Die Karten für den Opernball am 15. September gibt es ausschließlich online: www.opernball-nuernberg.de

Programm: Klassik und Entertainment

Bis zum frühen Morgen um 6 Uhr besteht reichlich Gelegenheit, zu tanzen. Im Ballsaal spielt bis um 3 Uhr die 17-köpfige Thilo-Wolf-Big-Band in unterschiedlichster Besetzung und mit wechselnden Gast-Interpreten. Bis 6 Uhr kann in der Disco (diesmal im Gluck-Saal, also in bester Lage) gefeiert werden. Eine unterhaltsame Mischung aus Klassik und Entertainment zieht sich durch den Abend, in Szene gesetzt von TV-Moderator Jörg Pilawa. Je später die Stunde, desto lockerer das Programm. Dafür sorgt auch ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut, die um 23.30 Uhr ihren Auftritt hat.

In diesem Jahr können die Besucher bis nachts um 3 Uhr im Ballsaal tanzen. Wem das nicht reicht: Die Disco ist bis 6 Uhr geöffnet. Archivfotos (2): Ropohl

Essen und Getränke im Preis inbegriffen

Komplett neu ist das All-inclusive-Konzept Die Flanierkarte kostet regulär 179 Euro. Dafür können die Besucher von 18 bis 6 Uhr schlemmen und trinken, ohne dafür extra zahlen zu müssen. Das Angebot umfasst – auch an der Backstage-Bar – eine Auswahl von Weinen, Bier und Softdrinks. Im gemütlich-rustikalen „Röslein am Opernhaus“ wird ein fränkisches Menü (mehrere Hauptgerichte zur Wahl) serviert. 350 Plätze stehen zur Verfügung, wobei die Gäste schon im Vorfeld ihre Essenszeit reservieren können. Damit wollen die Veranstalter garantieren, dass auch wirklich jeder Besucher sein Menü bekommt. An zahlreichen Stationen im Haus verteilt werden Getränke und/bzw. Snacks (ab 22 Uhr Bratwurst, Weiß- und Currywürste) gereicht. Kaffee und Sachertorte zu sanfter Piano-Musik gibt es im „Wiener Kaffeehaus“. Gegen Aufpreis sind Champagner, Spirituosen und Cocktails erhältlich.

Die chinesische Star-Geigerin Tianwa Yang ist der Star des Abends. Foto: Irène Zandel

Gala-Tische und Private-Club: Fühlen wie ein VIP

Wer sich (oder vielleicht Firmenkunden) etwa Besonderes gönnen möchte, kann ab rund 600 Euro einen Platz an den Gala-Tischen im Ballsaal buchen – mit exklusivem Gourmet-Menü und VIP-Status während des gesamten Abends. Dazu zählt der Zugang zum Private-Club im 3. Oberrang. Den dürfen auch die Gäste der Sponsoren-Logen genießen. Ohne Sponsoren, die Logen mieten, wäre die Durchführung des Balls nicht möglich gewesen, betonen Simon und Andreas Röschke.

Der 2. Rang ist für Flanierer geöffnet

Selbst wenn es Flanierkarte heißt, muss man nicht die ganze Nacht hindurch flanieren oder tanzen. Es gibt reichlich Sitzgelegenheiten. Wer nicht gerade im „Röslein“ speist oder im Café entspannt, kann es sich zum Beispiel im Gluck-Saal gemütlich machen (bevor dort zu vorgerückter Stunde die Disco beginnt) und auf einer Leinwand das Geschehen auf der Bühne verfolgen. Oder er beobachtet es direkt von den Plätzen im 2. Rang.

Premiere: Live-Band und Party auf dem Vorplatz

Wer kein Geld oder nur wenig ausgeben möchte, kann von 17 Uhr bis Mitternacht beim Opern-Air auf dem Richard-Wagner-Platz feiern. Für stimmungsvolle Tanzmusik sorgt bei freiem Eintritt die Chris-Gentman-Group. Moderator Martin Cernan führt auf der Außenbühne durch ein eigenständiges Show-Programm, angereichert durch Übertragungen au dem Opernhaus. Live erleben können aber auch die Opern-Air-Besucher die Star-Geigerin Tianwa Yang. An Ständen werden Speisen und Getränke verkauft.

Der gute Zweck: Das Geld fließt in die Metropolregion

Alle Ballbesucher tun etwas Gutes: Zehn Prozent des Umsatzes und der Erlös der beiden Tombolas (Opernball und Opern-Air) werden nach Angaben von Simon und Andreas Röschke für „zehn gute Zwecke“ in der Metropolregion gespendet.

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