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Samstag, 20. Januar 2018 3

Politik

Aufhausen setzt auf Ökostrom

Die Gemeinde will einer interkommunalen Gigabitgesellschaft beitreten. So soll der Breitbandausbau vorangetrieben werden.
Von Gabriele Thomann

Aufhausen will 100-prozentigen Ökostrom beziehen. Foto: Christian Charisius/dpa

Aufhausen.Aufhausen steigt um auf Ökostrom. Der Gemeinderat entschied sich für die Energie aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Verwaltungsleiter Georg Schmalhofer stellte dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung sehr ausführlich die Möglichkeiten der Strombeschaffung im Rahmen der Bündelausschreibung dar. Zur Auswahl stehen Normalstrom oder Ökostrom. Mit zwei Gegenstimmen fiel die Entscheidung für 100 Prozent Ökostrom ohne Neuanlagenquote. Die Kosten bleiben gegenüber dem Normalstrom gleich.

Ein ebenso bereits häufig diskutiertes Thema war der Breitbandausbau, der strukturelle Probleme aufwirft. Da die Gemeinden oft kein gleichwertiger Gesprächspartner der überregionalen Anbieter sind, wurde in der Bürgermeisterkonferenz die Gründung einer Gigabitgesellschaft vorgeschlagen. Ziel dieses interkommunalen Unterfangens ist es, den Breitbandausbau auf eine breitere Basis zu stellen. Der Gemeinderat stimmte dem Eintritt in die noch zu gründende Gesellschaft zu.

Anton Schmid gab einen Bericht zum Bartholomämarkt 2017 ab. Die Einnahmen betrugen 66 000 Euro, die Ausgaben, die noch nicht final vorliegen, rund 90 000 Euro. Der Ausschank betrug 102 Hektoliter. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass ein rechnerisches Defizit am Markt nicht zu vermeiden ist. Allerdings stellt der Markt ein wichtiges Heimatfest und eine Kulturveranstaltung für die Gemeinde Aufhausen und die ganze Region dar. Deshalb soll er auch weiterhin erhalten bleiben.

Mitte Oktober gab es eine Verkehrsschau mit der Polizei am Seilerberg. Auf Höhe der dortigen Anwesen Nr. 18 und 24 befindet sich ein Verbindungsweg mit Unterbrechung der Schutzplanken. Der Weg wird teilweise auch von den Schulkindern genutzt. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die Polizei, die Schutzplanken dort zu schließen. Beim unteren Zugang auf Höhe des Anwesens Nr. 24 wird der Weg nicht mehr hergerichtet, weil auch hier der Übergang zu gefährlich ist. Dies beschloss der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen.

Patrick Schmidt beantragte die Genehmigung für den Neubau von drei Doppelhäusern in der Viktor-Eder-Straße. Das gemeindliche Einverständnis wurde erteilt. Der Wasserzweckverband erklärte, dass die Baugrundstücke nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen sind. Mit einer Sondervereinbarung können gegen Kostenerstattung die Anschlüsse hergestellt werden.

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