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Landkreis
Dienstag, 21. November 2017 7

Gemeinde

Ausbau oder Sanierung?

Bei der Fragerunde in Matting ging es vor allem um die Wolfgangsstraße.
Von Gabi Hueber-Lutz, MZ

Matting.Bürgerversammlungen geben über die allgemeine Entwicklung der Gemeinde Auskunft. Die Bürger haben aber auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Mattinger Bürger beschäftigte bei der Fragerunde Bürgerversammlung hauptsächlich die Wolfgangsstraße. Sie ist ein Dauerbrennerthema in dem Ort. Bei einem Ausbau der maroden Straße sind die Bürger finanziell beteiligt, bei einer Sanierung nicht. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm nahm dazu ganz klar Stellung: Ein Gutachten sage eindeutig, dass eine Sanierung nicht möglich sei.

„Das Planungsbüro sagt uns ganz klar: Wir brauchen uns nichts vorzumachen, der Unterbau trägt nicht!“, sagte sie. Der Gemeinderat habe aber auf Grund des Bürgerwunsches dennoch beschlossen, dass die Straße saniert wird.

Sollte sich während der Arbeiten zeigen, dass das nicht möglich ist, wird die Baustelle stehen. Denn dann müsse die Gemeinde erst die entsprechenden staatlichen Mittel beantragen, die bei einem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße auch fließen. Der Gemeinderat müsse sich nun im Vorfeld schon damit beschäftigen, wie er mit dieser Situation dann umgehen wird. „Ich will nicht schwarzmalen, ich will aber auch nichts verschweigen!“, sagte Wilhelm.

Ein Mattinger wollte wissen, was das neue Gemeindeblatt koste. Es erscheint in Eigenregie der Gemeinde seit einiger Zeit zusätzlich zum bestehenden Mitteilungsblatt. Bürgermeisterin Wilhelm sagte, dass sie das jetzt noch nicht wisse. Wenn sie einen Überblick habe, werde sie die Zahlen natürlich vorstellen. Im Übrigen bringe die Gemeinde dieses Blatt nun deshalb heraus, weil sie sicherstellen wolle, dass das veröffentlicht werden kann, was die Gemeinde für notwendig erachtet.

Ratlosigkeit herrscht nach wie vor, wie man der teilweise wilden Parksituation an der Walba beikommen kann. „Das ist Wahnsinn, wie die Autos da stehen“, sagte ein Besucher der Versammlung. Bürgermeisterin Wilhelm bekannte, dass man noch keine Lösung gefunden habe. Das sei aus rechtlichen Gründen viel schwieriger, als man sich das vorstellen kann. Eine echte Lösung müsse rechtlich haltbar sein.

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