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Sonntag, 21. Januar 2018 10

Glaube

Besinnliche Klänge in Obertraublings Kirche

Das Adventssingen bot auch in der 38. Auflage eine Stunde der Ruhe in der Vorweihnachtszeit. Für eine Premiere sorgte „De a no“.
Von Karl Matok

Sieben Musik- und Gesangsgruppen gestalteten das 38. Obertraublinger Adventskonzert in der Pfarrkirche. Foto: lok

OBERTRAUBLING.Für eine Stunde die Adventshektik unterbrechen, innehalten, Ruhe und Stille einkehren lassen und nachdenken über den eigentlichen Sinn der vorweihnachtlichen Zeit. An einem Ort der Stille, in einer Kirche, kann man das am besten. So genossen am 3. Adventssonntag zum Motto „Gaudete – freut euch“ über 450 Konzertbesucher das Obertraublinger Adventssingen und -musizieren in der Pfarrkirche St. Georg.

Zum 38. Mal fand das Konzert nun schon statt und für die meisten Besucher gehört es zur Adventszeit einfach dazu. Organisiert wurde diese Stunde von Schriftführerin Lieselotte Besler vom Heimat- und Volkstrachtenverein „Holzhacker“. Sie hielt sich auch in diesem Jahr an das Konzept, das sich in fast vier Jahrzehnten bewährt hat – eine besinnliche, ruhige, musikalische Einstimmung auf das nahende Weihnachtsfest.

Im Wechsel erklangen von sieben Gruppen vorweihnachtliche Musik und Adventslieder. Auch Sprecher Bernd Eichhorn, der seit Jahren das Adventskonzert mit seinen Meditationsbeiträgen bereichert, war wieder mit dabei. Ganz still war es im Kirchenraum als die Musiker der Trachtenkapelle Obertraubling-Wolfskofen mit ihrer Klangfülle im hellerleuchteten Altarraum das altbayerische Adventssingen eröffneten. Harmonisch und mit großem Können sangen die fünf „Regensburger Sänger“ unter Leitung von Franz Helget, begleitet von Hildegard Islinger auf der Zither, die liturgischen Lieder „Marienadvent“, „Nun es nahen sich die Stunden“ und „Wundersame lichte Nacht“.

Dezente Klänge und Menuetts intonierte das Harfentrio Petra Seitzer, Martina Beie und Lois Neumeier mit altbayerischen Hirtenliedern und Weisen aus dem Allgäu auf der Königin der Instrumente. Adventliche Volksmusik auf der steirischen Harmonika und Gitarre trugen das Duo Jürgen Prechtner und Oliver Eckmann bei. Der Kinderchor der Pfarrei unter Leitung von Martha Wagner, begleitet auf der B-Klarinette von Natalie Heigl, bezauberte mit drei Weihnachtsliedern.

Für eine Premiere sorgte erstmals der Viergesang „De a no“ des Trachtenvereins mit Gabriele Sixt, Manuela Hirtreiter, Dieter Küstner und Gottfried Gruber. Sie trugen, begleitet auf der Zither von Lieselotte Besler, gekonnt vorweihnachtliche Lieder bei. Die Stubenmusik des Trachtenvereins mit Zither, Hackbrett, Akkordeon, Gitarre und Kontrabass sorgte mit staaden Weisen aus Tirol für adventliche Stimmung. Den Abschluss bildete das Adventslied „Tauet Himmel den Gerechten“, musikalisch begleitet von der Trachtenkapelle. Langanhaltender Applaus war der Lohn für die gezeigte Leistung der Akteure, das Konzert war erneut eine echte Bereicherung der Vorweihnachtszeit.

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