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Dienstag, 12. Dezember 2017 5

Glaube

Die Landfrauen setzen sich für mehr Lebensqualität ein

Die Vereinigung der Diözese Regensburg blickte auf das Jahr 2017 zurück. Dabei betont Pfarrer Klösel auch die Leistung der „starken Frauen“.
Von Aaron Grassl, MZ

Rita Schmaderer, Diözesanvorsitzende der Landfrauen, bedankte sich beim geistlichen Beirat Pater Dr. Jakob Seitz. Foto: Graßl

Regensburg.Mit einem feierlichen Gottesdienst begann die alljährliche Delegiertenversammlung der Landfrauenvereinigung der Diözese Regensburg, die anschließend mit dem Konferenzteil im Antoniushaus fortgesetzt wurde.

Pater Dr. Jakob Seitz richtete die Worte „Kirche sind wir alle“ an die zahlreichen Frauen, die sich am vergangenen Donnerstag in der Kirche St. Anton eingefunden hatten. Jede Einzelne sei ein lebendiger Stein im Haus Gottes.

Das Jahr Revue passieren lassen

Unter dem Motto „Orientierung in bewegten Zeiten“ trafen sich die Delegierten der Zweigvereine, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Jede einzelne Frau trage dazu bei, Orientierung in der Gesellschaft zu geben, und das Tag für Tag.

Als Mütter und Großmütter würden sie vorleben, was ihnen wichtig und wertvoll sei, so Pater Seitz in seiner Predigt. „Dies gelingt, solange unser innerer Kompass Jesus Christus ist“, sagt er weiter. Die Landfrauenvereinigung richtet sich an alle Frauen, die im ländlichen Raum leben. Sie steht unter dem Dach des katholisch, deutschen Frauenbunds (KDFB), wie Sidonia Koller, Schriftführerin im Diözesanverband Regensburg, erklärte. Die Organisation setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität in den Dörfern ein, bietet Frauen Vorträge und Seminare zu aktuellen Themen des ländlichen Raums, hält das Interesse an Tradition und christlichem Brauchtum wach und arbeitet in vielen Orten beim Agenda-Prozess mit.

Landfrauen sind echte Powerfrauen

Die Leistung der Landfrauen betonte auch Pfarrer Udo Klösel in seinen Grußworten. In Bezug auf den 600. Geburtstag des Heiligen Nikolaus von Flüe, dem Schutzpatron der Landvolkbewegung, bezeichnete er die anwesenden Delegierten als echte Powerfrauen. Denn die Leistung von Bruder Klaus wäre ohne seine Ehefrau Dorothea nicht denkbar gewesen. So wie Dorothea eine starke Frau gewesen sei, sind es auch die Damen im Frauenbund.

Dies offenbarte auch die breite Palette an Veranstaltungen und Seminaren, welche die Landfrauen Jahr für Jahr organisieren. Themen wie Nachhaltigkeit und Fairness stehen hierbei ganz oben auf der Agenda. Der Vortrag „Orientierung in bewegten Zeiten – Werte bewahren und gestalten“ von Pfarrer Holger Kruschina schloss die Delegiertenversammlung ab.

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