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Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Fasching

Die Saturnalia zieht ins Wunderland

Mit dem Inthro-Ball begann für die Narrenzunft die liebste Jahreszeit. Heuer entführt das Programm in die Welt der Märchen.
Von Theresia Luft, MZ

Die Kindergarde hatte Aladin und seine Wunderlampe als Thema. Foto: Theresia Luft

Neutraubling.Pünktlich am 11.11. starte die Faschingsgesellschaft Saturnalia in die fünfte Jahreszeit. Das Motto dieser Session lautet „Saturnalia im Wunderland“. Mit dem Inthronisationsball in der Stadthalle begann für über 100 Mitwirkende die Faschingssaison 2017/18.

Karl Brückl, Präsident der Narrenzunft Saturnalia seit ihrer Gründung 1986, hatte erneut die Moderation des Abends übernommen. Mit Witz, Charme und Humor verband er die Programmpunkte.

Brückl freute sich, mit vielen ehemaligen Prinzenpaaren und befreundeten Faschingsgesellschaften in einer voll besetzten Stadthalle in die fünfte Jahreszeit hinein feiern zu können. „Sie gehören zu den glücklichen, die einen Eintrittskarte bekamen“, so der Präsident.

Das Prinzenpaar bewarb sich selbst

Saturnalia stellte die Prinzenpaare vorDie Hauptpersonen des Abends waren die beiden Prinzenpaare, Luka I und Laura I und das Kinderprinzenpaar Julian I. und Anna-Maria.
Nach ihrer offiziellen Amtseinführung gab es den obligatorischen Prinzenwalzer. Julian und Anna-Maria hatten sich ein fetziges Stück aus dem „High school Musical“ ausgesucht und die „Großen“, Luka und Laura bevorzugten einen langsamen Walzer um über die Bühne zu schweben. Beide Paare ernteten riesigen Applaus.

Luka und Laura kommen dieses Mal nicht aus den Reihen der Saturnalia, erklärte Brückl: „Dass wir angefragt werden, ob jemand bei uns Prinz und Prinzessin sein dürfen hatte ich noch nie“, erzählte der Präsident. „Nach einer Woche intensiven Training hatten die beiden sofort unsere Herzen erobert und zukünftig sind ihnen alle Türen bei der Saturnalia offen.“

Jürgen Schöke, Trainer der Prinzenpaare, versicherte: „Bei uns bekommen die Prinzenpaare nicht nur eine Tanzperformance, sondern ein Rund-Um-Paket um sich auf der Bühne hervorragend präsentierten zu können.“ Die Garden, angefangen von der Kindergarde über die Jugend bis hin zur Prinzengarde, besser bekannt als „Die roten Teufel“ präsentierten im ersten Programmteil ihre Märsche. Etwas Besonderes hat die Saturnalia, sie haben gleich zwei Tanzmariechen. Stolz ist die Saturnalia vor allem auf ihr Trainer und Betreuerteam, das durchwegs aus den eigenen Reihen entwächst, so Brückl.

Orden für 85-jährigen Stammgast

Beim Showprogramm tauchten die einzelnen Gruppen in die Welt der Sagen und Märchen ein – von „Aladin und die Wunderlampe“ über „Pocahontas“ bis hin zu „Alice im Wunderland“. Die Jungen Wilden interpretierten Aschenputtel neu, und die Elferräte und Hofdamen schlüpften in die Köstüme von Nonnen, Pinguinen und Lemuren. Zwischendurch gab es die obligatorische Ordensverleihung an verdiente Persönlichkeiten durch die stellvertretende Ordensmeisterin Katharina Brückl. Auch der älteste Ballbesucher und seit Jahren Stammgast beim Introball der Saturnalia, der 85- jährige Johann Schneider, erhielt den aktuellen Jahresorden aus den Händen der charmanten Prinzessin überreicht. „Unser Sohn war 1999/00 Faschingsprinz und seitdem haben wir keinen Introball versäumt. Meine Frau hat zuhause extra eine Schachtel dekorierte, da hebe ich die Orden auf. Sie sind für mich sehr wertvoll und etwas Besonderes“, erzählte Schneider.

Inthronisationsball der Saturnalia

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