mz_logo

Landkreis
Sonntag, 18. Februar 2018 2

Politik

Ehrenamtliche sollen als Vorbild dienen

Beim Neujahrsempfang der CSU Donaustauf-Sulzbach forderte Vorsitzender Wolfgang Weigert ein Umdenken der Parteien.

Der Festredner, Staatssekretär Bernd Sibler, mit Vorsitzendem Wolfgang Weigert (links) und Stellvertreter Martin Sendlbeck Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Beim Neujahrsempfang der CSU Donaustauf-Sulzbach begrüßte Vorsitzender Wolfgang Weigert jeden der Gäste mit einem Händedruck und persönlichen Worten. Neben Ehrengast und Festredner Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, war auch die Politprominenz der Christsozialen des Landkreises nach Donaustauf gekommen.

Weigert begrüßte in seiner Neujahrsansprache besonders die Ehrenamtlichen, denn sie seien es, die gesellschaftliche Ankerpunkte setzen würden. In Donaustauf werde das Gemeinschaftsgefühl noch gelebt und dies sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, betonte er.

Das Ergebnis der Bundestagswahl sei deutliches Zeichen, dass die Bürger sich mit den Volksparteien nicht mehr identifizieren könnten. Aufgabe der Mandatsträger sei es, dem Volk zu dienen, forderte Weigert auf. Die ehrenamtlich Tätigen müssten hierbei zum Vorbild genommen werden. Die Menschen müssten wieder beginnen, sich zu fragen, was sie für unser Land tun könnten – angefangen in der kleinsten Gemeinde bis hin zum ganzen Land, fasste Weigert zusammen.

Im Anschluss widmete sich Weigert dem Gemeindeleben. Vieles sei im vergangenen Jahr passiert, sagte er und zählte wichtige Maßnahmen wie unter anderem die Erweiterung der Kinderkrippe und des Kindergartens, das Mehrzweckgebäude des Sportvereins. Für ihn persönlich sei einer der Höhepunkte das Walhalla-Feuerwerk gewesen, schwärmte Weigert: „So was erlebt man als Donaustaufer nur alle 25 Jahre.“ Hier hätten die Stadt Regensburg, die Gemeinde Barbing und der Markt Donaustauf gut zusammengearbeitet, hob er hervor.

Für ihn persönlich sei es erfreulich, dass man in den vergangenen Monaten versucht habe, das Thema Leitbild voranzutreiben und auch die Zusammenarbeit im gemeindlichen Gremium zu verbessern. Es herrsche nun ein spürbar respektvollerer Umgang im Marktrat, und man könne von Zusammenarbeit auf Augenhöhe sprechen. „Es macht nun ein Stück weit mehr Spaß, sich im Marktrat zum Wohle der Bürger einzubringen“, fasste er zusammen.

Staatssekretär Sibler gab in seiner Festrede einen Überblick über seine Arbeit, er streifte dabei die Themenkreise Rente, Pflege und Flüchtlinge und Gesundheitsvorsorge. Politik dürfe kein Wettbewerb der Schönheiten und Eitelkeiten sein, sondern müsse vielmehr einen Wettbewerb auf der Suche nach Lösungen sein, die dem Bürger helfen, machte er deutlich. Sibler gratulierte Donaustauf zu seinem historischen Ortskern. Hier habe man nicht zu Tode saniert, sagte er.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht