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Freitag, 15. Dezember 2017 3

Umwelt

Montessori-Schüler zeigen großes Interesse an der Natur

Zusammen mit dem Bund Naturschutz arbeiteten die Jugendlichen am Aschacher Graben. Ziel ist es, den Bach in ein Gewässerbiotop zu verwandeln.
Von Josef Dummer, MZ

Die praktische Arbeit in der Natur bereitete den Jugendlichen große Freude. Foto: Dummer

LAPPERSDORF.Bei einer Aktion des Bund Naturschutzes (BN) in Lappersdorf packten auch Schüler der Montessorischule Regensburg kräftig mit an. Die Projektgruppe „Nachhaltigkeit“ der siebten und achten Klassen traf sich mit der Ortsgruppe Lappersdorf des Bund Naturschutzes, um bei den immer wieder notwendigen Arbeiten im Aschacher Graben mitzuhelfen. Vor Ort erklärte Prof. Dr. Alfred Lechner, dritter Vorsitzender der Ortsgruppe, den Schülern die aufwendige Renaturierungsaktion.

In den vergangenen Jahren arbeiteten die Mitglieder der Ortsgruppe Lappersdorf daran, den Bach im Aschacher Graben in sein ursprüngliches Bett zurückzuverlegen, die Lichtung zu entbuschen und die Wiesen wieder zu vernässen, um dem Gebiet seinen einstigen Charakter als Feuchtbiotop zurückzugeben. Das neu entstandene Gebiet soll nicht nur als Heimat für diverse Pflanzen und Tiere dienen, sondern auch als Retentionsfläche einen kleinen Beitrag zum Hochwasserschutz in der Region leisten, sagt Dr. Lechner.

Um den Aschacher Graben in ein Gewässerbiotop Dritter Ordnung zu verwandeln und den holzigen Bewuchs zurückzudrängen, ist der Einsatz der BN-Ortsgruppe immer wieder unabdingbar. Der Graben des Bachlaufes muss einmal im Jahr gemäht werden und die fünf Riegel, die die Vernässung in der Fläche ermöglichen, instandgehalten werden. Die Schülergruppe stellte sich mit großem Eifer dafür zur Verfügung, mit Rechen und Heugabeln diese Aktion zu unterstützen. Sie befreite das Bachbett von Gras und half mit Hammer, Hacken und Schubkarren tatkräftig bei der Erneuerung der Sperrriegel mit. Der Arbeitseinsatz und die gemeinsame Brotzeit bereiteten den Jugendlichen sichtbar große Freude. Gerne wollen sie mit Lehrerin Vera Fenzl nach Lappersdorf zurückkehren, um die Wirkung der Maßnahmen weiter zu beobachten, versprachen die Schüler.

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