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Landkreis
Dienstag, 21. November 2017 7

Natur

OGV Geisling hat starken Nachwuchs

Der Gartenbauverein hat eine große Jugendabteilung. Bei der Jahresversammlung bekommen auch die Erwachsenen viel Lob.
Von Antonie Biederer, MZ

Mit fast 60 Kindern und Jugendlichen sind die „Mühlbachfrösche“ des OGV Geisling einer der größten Nachwuchsgruppen im Landkreis. Sie durften im letzten Jahr viele Aktionen mitmachen. Foto: Biederer

Geisling.Mit einer eindrucksvollen Aufzählung der verschiedenen Aktivitäten beeindruckte die Vorsitzende Brigitte Böhm des OGV Geisling bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Posthorn“. Die mitgliederstarke Kindergruppe „Die Mühlbachfrösche“ wuchs im letzten Jahr noch einmal – von 39 auf 42 Kinder. Die Jugendgruppe hat derzeit 16 Mitglieder. Insgesamt betreut der OGV Geisling also fast 60 Nachwuchsgärtner und bietet ihnen das ganze Jahr über abwechslungsreiche und vielfältige Aktionen. Einen großen Dank richtete Böhm deshalb an die engagierten Betreuerinnen des Nachwuchses.

Nach der Bekanntgabe der ausstehenden Veranstaltungen in diesem und im nächsten Jahr erklärte Böhm, dass die Anmeldungen möglichst bald erfolgen sollten. Sie erklärte außerdem, dass die Beerensträucher am Gemeinschaftshaus von der Bevölkerung abgeerntet werden dürften.

Kürzlich hat der OGV zwei gebrauchte Vertikutierer erworben. Der alte könne gegen einen geringen Obolus erworben werden, sagte die Vorsitzende. Ein Präsent überreichte sie Anneliese Scheidacker, Elisabeth Zierer und Justine Zirngibl für die Pflege des Kriegerdenkmals und der Ortstafelbepflanzungen.

Mit einem Spätherbstgedicht von Theodor Fontane begannen die Ausführungen des Schriftführers Theodor Stadler. Bürgermeister Jürgen Koch sah den Zuwachs der Kindergruppe und die ortsübergreifende Vereinsmitgliedschaft als eine positive Entwicklung. „Durch die Pflege der Vorgärten und des gemeindlichen Grundes entlang der Straßen wird unser Ortsbild wesentlich aufgewertet“, betonte er die Verdienste des OGV. Koch stellte in Aussicht, einen Walnussbaum auf dem Friedhof entfernen zu lassen. Dazu sei allerdings noch ein Beschluss des Gemeinderats nötig.

Anne Kitzinger aus Herfurth informierte die Zuhörer über die verschiedenen Haltungsformen von Hühnern und erläuterte unter anderem die Bedeutung der Codes, die auf Eier gedruckt werden. „Auch wenn die Eierschachtel mit der Zahl 09 für Bayern bedruckt ist, müssen sich darin nicht zwangsläufig Eier aus Bayern befinden“, erklärte sie und sorgte damit für Verwunderung unter den Gästen.

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