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Feuerwehr in Regensburg
Dienstag, 26. September 2017 21° 1

Jubiläum

Patenbitten erforderte starke Lungen

Die Feuerwehr Illkofen feiert 2018 Gründungsfest. Der Patenverein kommt aus Aubing. Der ließ sich vorher einiges einfallen.
Von Tino Lex, MZ

Beim Patenbitten musste die Feuerwehr aus Illkofen einige Herausforderungen bestehen. Foto: Lex

Illkofen.Die Freiwillige Feuerwehr Illkofen kann im kommenden Jahr auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Das soll groß gefeiert werden. Der Festausschuss ist bereits seit langem am Planen. Festzelt und Musik sind schon bestellt, befreundete Vereine sind ebenfalls schon eingeladen. Schirmherr Georg Kastenmeier, Festmutter Michaela Hammerschmid und Festbraut Sandra Kronschnabl wurden Anfang Mai vom Vorsitzenden der freiwilligen Feuerwehr Illkofen, Johannes Geser, und dem ersten Kommandanten, Anton Pfeiffer, gebeten die jeweiligen Ämter zu übernehmen. Mit Freude willigten sie ein. Nun sollte auch die Freiwillige Feuerwehr Auburg um die Übernahme der Patenschaft für das Gründungsfest gebeten werden.

Am Samstagabend wartete fast die gesamte Freiwillige Feuerwehr Auburg am Auburger Ortseingang auf den Festverein. Dieser hatte sich mit der „Bayernkapelle Toni Schmid“ vom Dorfplatz in Illkofen aus auf den Weg in den nur einen Kilometer entfernten Ortsteil Auburg aufgemacht. Dort angekommen mussten die Illkofener sich auf Geheiß der ersten Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Auburg, Christa Papp, auf ein abgeflachtes „Holzscheitl“ knien. So mussten sie um die Patenschaft bitten. Schirrmherr, Festmutter und Festbraut mussten zudem mit einem Spritzenschlauch und einer Kupplung einen großen Luftballon aufblasen und zum Platzen bringen. Keine leichte Aufgabe, denn nach mehrmaligem Blasen musste immer wieder das Ventil geschlossen werden. Die Prüfung setzte nicht nur ein gewisses Maß an Feinmotorik, sondern auch starke Lungen voraus. Obwohl der rote Luftballon bereits riesig war, wollte er einfach nicht platzen. Schließlich fasste sich der erste Kommandant der Feuerwehr Auburg ein Herz, nahm eine Nadel und ließ den Ballon mit einem lauten Knall zerplatzen.

Aber damit nicht genug: Noch eine Herausforderung hielten die Auburger parat. Sowohl der erste Kommandant der Illkofener, Anton Pfeiffer, als auch Christa Papp mussten anschließend mit einer uralten Säge einen Holzstamm durchsägen. Erst dann waren alle Prüfungen bestanden und die Auburger erklärten sich zur Übernahme der Patenschaft bereit.

Patenbitten der Feuerwehr Illkofen

Johannes Geser, der Vorsitzende der Illkofener, zapfte ein Fass Bier an – damit war die Patenschaft besiegelt und der gemütliche Teil des Abends eröffnet. Beide Vereine drehten noch eine Ortsrunde, bevor sie auf dem Anwesen von Paul Beimler zusammen eine Brotzeit und ein Bier genossen.

Das 150-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Illkofen findet von 1. bis 4. Juni 2018 statt. Sowohl Jubelverein als auch Patenverein sind an den vier Tagen gefordert.

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