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Samstag, 18. November 2017 5

Ehrenabend

Der Frauenbund hat treue Mitglieder

1977 wurde der Zweigverein Duggendorf von 28 Interessierten gegründet. Gut die Hälfte der Frauen von damals ist heute noch dabei.
Von Martina Neu, MZ

Für ihre Treue erhielten die geehrten Mitglieder des Duggendorfer Frauenbundes unter anderem eine Rose. Foto: Neu

DUGGENDORF.Am 19. Oktober 1977 wurde der Frauenbund auf Anregung von Pfarrer Albert Weihrich und Prälat Alois Reindl von 28 Frauen gegründet. Aktuell hat der Verein 90 Mitglieder im Alter von 37 bis 95 Jahren. Als erste Vorsitzende fungierte damals Walburga Koller, die das Amt 1977 bis 1989 ausführte, anschließend war sie bis März 1997 stellvertretende Vorsitzende.

Damals wurde der Frauenbund hauptsächlich gegründet, um eine bessere Gemeinschaft unter den Frauen in der Gemeinde zu bekommen und auch etwas für die Weiterbildung zu tun, etwa mit Vorträgen, Referaten und Besichtigungen. Denn vor 40 Jahren war es für die Frauen nicht so selbstverständlich, abends wegzugehen oder etwas zu unternehmen. Für die Frauen waren diese Treffen daher eine willkommene Abwechslung. Natürlich beteiligte man sich schon immer an kirchlichen Festtagen wie Fronleichnam, Mutter-Anna-Fest und Erntedank. Von Jahr zu Jahr wurden auch Aufgaben in der Pfarrei übernommen, wie Osterkerzen basteln, Palmbüscherl und Kräuterbüscherl binden. Der Reinerlös dieser Bastelarbeiten wurde z. B. an Kuno, Verein zweites Leben, Leukämiehilfe, Kinderkrebshilfe, Frauen in Not, Johannishospiz oder an die First Responder in Rechberg gespendet.

Die Gestaltung von Maiandachten, Rosenkranzandachten, Kreuzwegen und vieles mehr übernahm der Frauenbund. Nicht zu vergessen putzen die Damen regelmäßig die Kirchen in Duggendorf, Hochdorf, Heitzenhofen und Wischenhofen. Aber es werden nicht nur Pflichten erfüllt, auch das Feiern kommt bei den Damen nicht zu kurz. Höhepunkte des Jahresprogramms sind das Weinfest und der jährliche Ausflug.

Vorsitzende Gerlinde Wendl dankte allen Frauen, die in den letzten 40 Jahren dem Frauenbund die Treue gehalten haben, neben der Arbeit in der Familie und im Beruf Ämter in der Vorstandschaft übernommen haben, Veranstaltungen und Aktivitäten geplant und mitorganisiert haben, aber auch den Frauen, die regelmäßig zu den Monatsversammlungen kommen oder bei den kirchlichen Festen und Beerdigungen mitgehen und den Verein unterstützen.

Gerlinde Wendl animierte die Damen, bei den im kommenden Jahr anstehenden Neuwahlen aktiv mitzuwirken und mit neuen Ideen und anderen Aktivitäten wieder Schwung in den Frauenbund zu bringen.

Der Frauenbund feierte mit einem Festgottesdienst und einem Ehrenabend sein 40-jähriges Jubiläum gebührend. Den Gottesdienst anlässlich dieses Festtages zelebrierte Pfarrer Andreas Giehrl, die musikalische Gestaltung übernahm der Projektchor unter der Leitung von Sandra Steinbauer.

Im Gasthaus Hofstetter fand die Feier statt. Nach einem gemeinsamen Essen lobte Bürgermeister Thomas Eichenseher die Damen vom Frauenbund. Die politische Gemeinde profitiere etwa davon, dass es in Duggendorf einen Osterbrunnen gibt. Der Frauenbund war aber auch heuer bei der Brückeneinweihung aktiv, wo er beim Schmücken der Brücke kräftig anpackte.

Bezirksvorsitzende Ingrid Meyer sagte, dass der Frauenbund nicht nur fürs Kuchenbacken in den Pfarreien da sei, sondern auch kulturell aktiv sei, indem er etwa Vorträge und Kurse anbiete. Stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer erläuterte, dass sich der Verband für die Mütterrente oder Lohngerechtigkeit einsetze und überreichte noch zum Jubiläum für den Zweigverein einen Scheck.

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