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Dienstag, 21. November 2017 5

Walhalla

Feuerwerk: Das müssen Besucher wissen

Auf den Straßen rund um die Walhalla sind am Samstag Verkehrsbehinderungen wegen des Jubiläums-Feuerwerks zu erwarten.

Die Walhalla in Donaustauf feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen – am Samstag gibt es dazu ein großes Jubiläums-Feuerwerk. Foto: Armin Weigel/dpa

Donaustauf.Am Abend des 21. Oktober findet an der Walhalla aus Anlass ihres 175-jährigen Bestehens ein großes Jubiläums-Feuerwerk statt. Um diese Veranstaltung möglichst reibungslos durchführen zu können, müssen einige organisatorische Vorbereitungen getroffen werden, teilt das Landratsamt mit. Insbesondere bedarf es an diesem Tag in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr einer Vollsperrung der Staatsstraße zwischen Donaustauf und Sulzbach/Donau. Die Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes informiert über die Verkehrsregelungen und gibt Tipps und Hinweise für alle Bürger, die sich das Feuerwerk anschauen möchten.

Welche Straßen sind gesperrt?

Von 20.30 bis 21.30 Uhr ist die Staatsstraße 2125 zwischen Donaustauf und Sulzbach/Donau vollständig gesperrt. Der dort verlaufende Radweg muss bereits ab 12 Uhr gesperrt werden; ebenso ab 18 Uhr das Donaunordufer sowie das Areal und alle Wanderwege im näheren Umfeld der Walhalla.

Nicht gesperrt sein wird die Donaubrücke Donaustauf, jedoch wird dort eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h gelten. Bei starkem Besucherandrang kann und wird die Polizei auf der Donaubrücke verkehrsregelnd eingreifen, bis hin – im Bedarfsfall – zu einer Sperrung der Brücke für Kraftfahrzeuge. Für die nördliche Gemeindeverbindungsstraße von der St2145 nach Sarching wird ein Einbahnverkehr eingerichtet, so dass diese nur in Fahrtrichtung Sarching befahren werden kann.

Alle Sperrungen sind entsprechend beschildert. Verkehrshinweise finden sich an der St2125 beispielsweise bereits an den Kreisverkehrsinseln in Tegernheim und Wiesent sowie an der St2660 (Ortsumfahrung Barbing).

Wieder aufgehoben werden diese Sperrungen nach Ende des Feuerwerks, wobei es dann selbstverständlich vom Besucherandrang und dem dadurch bedingten Verkehrsaufkommen abhängig ist, wann der Verkehr auf allen betroffenen Streckenabschnitten wieder „normal“ laufen wird.

Tipp/Hinweis: Besucher sollten generell einen Zeitpuffer einplanen, sowohl für die Hin- als auch besonders für die Rückfahrt. Wer aus Richtung Vorwald oder aus Bach/Do, Wiesent anreist, sollte beachten, dass die St2145 ab 20.30 Uhr gesperrt ist, er also nicht mehr über Donaustauf an das südliche Donauufer gelangen kann.

Wo kann man parken?

Grundsätzlich stehen Parkplätze nur in begrenzter Zahl zur Verfügung. Als einziger Großparkplatz ist nur der am Sarchinger Weiher verfügbar. Geparkt werden kann in und um den Ortsbereich von Donaustauf, Sarching und Barbing. Wer aus Richtung Schwabelweis/Tegernheim, aus dem Vorwald oder aus Richtung Bach/Do, Wiesent anreist, sollte ebenfalls diese „südlichen“ Parkplätze anfahren, weil es aus diesen Richtungen in Walhallanähe keine Großparkplätze gibt und auch das südliche Donauufer der beste Platz ist, das Feuerwerk zu beobachten.

Ein Feuerwerk erstrahlt am Samstag zum 175. Jubiläum der Walhalla über dem Ruhmestempel. Video: Simone Grebler

Nicht geparkt werden darf: weder in Fahrtrichtung Norden, noch in Fahrtrichtung Süden an der St2145 von Barbing bis zur Donaubrücke (Abzweigung nach Sarching), auf dem „normalen“ Walhalla-Parkplatz, der sich nördlich der Walhalla befindet oder entlang der Bewirtschaftungs-/Feldwege im südlichen Vorlandbereich, weil diese Wege für diese Zwecke nicht angelegt sind und daher niemand die Verkehrssicherungspflicht sicherstellen könnte.

Shuttle-Busse vom Hiendl-Parkplatz

Ab 18.15 Uhr bis Mitternacht gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle vom Hiendl-Parkplatz bis zur Abzweigung der St2145 nach Sarching. Man hat also dann nur noch wenige hundert Meter fußläufig zurückzulegen bis zum Donausüdufer (Hochwasserdamm). Ein- und Ausstieg beim Hiendl-Parkplatz ist an der öffentlichen Bushaltestelle Kreuzung B8/Zufahrt Hiendl (Sulzfeldstraße).

Tipp/Hinweis: Wenn Fahrzeuge innerhalb aber auch außerhalb von Ortschaften abgestellt werden, müssen in jedem Fall Rettungswege für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdiensten frei bleiben.

Auch muss den Anweisungen der vor Ort eingesetzten Polizeibeamten und Ordnern der Feuerwehr Folge geleistet werden, sie verfügen über gute Ortskenntnisse und können Hinweise geben auf (noch) vorhandene Parkmöglichkeiten.

Sehr wahrscheinlich werden die Besucher von ihrem Parkplatz bis zu der Stelle, wo Sie das Feuerwerk beobachten wollen, einen kleinen Fußmarsch zurücklegen müssen. Alle Gäste soltlen daher auch hierfür einen Zeitpuffer einplanen, reflektierende Kleidung und eine Taschenlampe erhöhen die Sicherheit.

Bei gutem Wetter ist wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten eine Anreise mit dem Fahrrad sicher eine gute Wahl.

Wo hat man die beste Sicht auf das Feuerwerk?

Den besten Blick auf das Feuerwerk hat man vom Donausüdufer (Hochwasserdamm) aus sowie im Vorlandbereich zwischen dem Südufer der Donau bis Sarching. Und natürlich auch von der Donaubrücke Donaustauf aus.

Wie kann ich das Feuerwerk von zuhause aus verfolgen?

Eigentlich ganz einfach: Wer am Samstagabend kurz vor 21 Uhr auf www.mittelbayerische.de klickt oder die Facebookseite der Mittelbayerischen Zeitung besucht, kann das Feuerwerk im Livestream verfolgen. Wer also keinen Platz auf einem der Ausflugsschiffe ergattert hat, keine Lust auf Straßensperrungen und womöglich kühle Temperaturen hat, kann das Feuerwerk mit Musikbegleitung bequem daheim am Sofa oder unterwegs anschauen. Natürlich könnte der Nebel die Sicht und den Spaß trüben. Das Feuerwerk wird aber auf alle Fälle stattfinden, versichert Klemens Unger, Leiter des Regensburger Kulturreferats: „Das ist organisatorisch im Vorfeld ein so großer Aufwand, das Feuerwerk wird in jedem Fall abgefeuert.“

Besucher müssen mit Verkehrsbehinderungen rechnen

Wie viele Besucher das Feuerwerk mitverfolgen werden, wird maßgeblich auch von den am Veranstaltungstag herrschenden Witterungsbedingungen abhängig sein. Sicher wird es aber bei der Anreise, noch stärker aber bei der Abreise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Soweit dies möglich war, wurden von den Verantwortlichen alle Vorkehrungen getroffen, diese Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Ganz zu vermeiden werden sie aber nicht sein. Dafür wird um Verständnis gebeten.

Eine MZ-Serie zum Thema 175 Jahre Walhalla finden Sie hier:

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