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Montag, 20. November 2017 7

Fortschritt

Gymnasium: Der Rohbau ist fertig

Landrätin Schweiger ist mit dem Erweiterungsbau zufrieden. Der Freistaat schießt 12,5 Millionen Euro zum Gesamtprojekt zu.

  • Das Erweiterungsgebäude des Gymnasiums ist im Rohbau fertig. Nächstes Jahr wird mit der Generalsanierung begonnen. Foto: Jaumann
  • Landrätin Tanja Schweiger ließ sich von Peter Keßler und Manfred Winkler (von links) den Baufortschritt erläutern. Foto: Landratsamt

Neutraubling.Landrätin Tanja Schweiger überzeugte sich vom Baufortschritt des Erweiterungsbaus im Süden des Gymnasiums. Der Rohbau ist fertig; auf dem Flachdach wird im nächsten Jahr eine Photovoltaik-Anlage installiert. „Mein Ziel ist, unsere Landkreiseinrichtungen, soweit es uns möglich ist, mit regenerativen Energiequellen auszustatten“, so Landrätin Tanja Schweiger beim Baustellentermin. Bei der Besichtigung mit dabei waren Manfred Winkler und Peter Keßler vom Architekturbüro Winkler, Direktor Dr. Elmar Singer und Johann Peter als Vertreter der Schulleitung am Gymnasium Neutraubling sowie Susanne Reich und Alexander Ruschin vom Landratsamt.

Architekt Manfred Winkler erläuterte die geplante Raumgestaltung des Erweiterungsbaus: „Im Erdgeschoss des Gebäudes sind sechs Räume für die Ganztagsbeschulung sowie ein Informatikraum vorgesehen. Im ersten Obergeschoss werden die Verwaltung, die Lehrerzimmer sowie eine Bibliothek untergebracht sein. Im zweiten Obergeschoss entstehen fünf neue Unterrichtsräume.“ Um den Erweiterungsbau zu verwirklichen, wurde im Sommer letzten Jahres das bestehende Verwaltungsgebäude abgerissen. Schulleitung und Sekretariat sind seither in einem Bürocontainer im Norden der Schule untergebracht.

Landrätin Tanja Schweiger zeigte sich mit der größten Schulbaumaßnahme des Landkreises zufrieden. „Nachdem die Generalsanierung dieser Schule bereits über viele Jahre hinweg diskutiert wurde, war es mir zu Beginn meiner Amtszeit ein wichtiges Anliegen, dieses Projekt anzupacken. Das ist uns gelungen und darauf dürfen wir durchaus stolz sein“, freute sich Schweiger

Der Zustimmungsbeschluss des Kreistages, das Gymnasium zu sanieren, umzubauen und zu erweitern, ist in der Sitzung am 14. März 2015 erfolgt. Geplant ist, das Gesamtprojekt in drei beziehungsweise vier Bauabschnitten umzusetzen, was eine Bauzeit von mehreren Jahren notwendig macht. Die Kostenschätzungen für dieses Bauprojekt gehen von 32,7 Millionen Euro aus, die der Landkreis als der für diese Schule zuständige Sachaufwandsträger aufbringen muss. Der Freistaat Bayern bezuschusst das Projekt voraussichtlich mit 12,5 Millionen Euro.

Der Erweiterungsbau dient dem bedarfsgerechtem Ausbau der Ganztagsbetreuung, die im nächsten Sommer dort einziehen wird. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird das Schulgebäude eine Fläche von 13 950 Quadratmeter haben. Nicht nur der neue Erweiterungsbau, sondern auch das dann generalsanierte Gesamtgebäude werden laut Landratsamt einen Niedrigstenergiehausstandard mit einem KfW-Wert 55 aufweisen. (jn)

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