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Sonntag, 19. November 2017 7

Versammlung

Krieger verlieren Mitglieder

Die KSK Regenstauf wünscht sich

Regenstauf.. Laut Vorstand Walter Sattler verliert die Krieger- und Soldaten-Kameradschaft immer mehr Mitglieder. Seit der letzten Versammlung mussten sie sechs Kameraden das letzte Geleit geben. Einen Neuzugang gab es nicht. Gründe dafür sieht Sattler darin, dass die Bundeswehr aus Regensburg verschwunden ist. Außerdem vermutet er, dass die Jugend die Kriegervereine für überholt hält. Das sagte Sattler auf der Jahresversammlung.

Laut dem dritten Bürgermeister Josef Schindler gebe es eine mangelnde Bereitschaft, zu einem Verein zu gehen. Das sei ein Problem vieler Vereine. „Viele Jugendliche wollen sich nicht mehr an Vereine binden. Das ist schade, denn ein Verein fördert soziales Verhalten und Verantwortung“, sagt Schindler. Deshalb dankte er auch dem Kriegerverein für seine Arbeit. Die KSK Regenstauf erinnere immer wieder an die schlimmen Zeiten der Kriege und deren Folgen. Immer wieder wird betont, wie wichtig der Frieden ist. Er forderte besonders auch die Jugend auf, sich am Volkstrauertag zu beteiligen, um sich dessen bewusst zu werden, was Krieg und ein totalitäres System bedeuten. Schindler bedankte sich bei der KSK für die Betreuung der Sebastianskapelle und des Kriegerdenkmals auf dem Schlossberg.

Vorstand Walter Sattler ließ das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Ein Höhepunkt war die Reinigung der Sebastianskapelle und des Kriegerdenkmales. Es gibt dort immer was zu tun. Er bat dabei die Gemeinde um Unterstützung. Die Sebastianskapelle muss auch unbedingt mal wieder eine Grundüberholung haben. Die Kapelle selbst wird durch die Bevölkerung sehr gut angenommen. Leider wird auch immer wieder Müll um und sogar in der Kapelle abgelegt.

Der Kreisvorsitzende Markus Stöckl betonte, dass 72 Jahre nach Kriegsende nur noch wenige Kriegsteilnehmer leben. „Unsere Aufgabe ist es daher, die Erinnerungen an diese schweren Zeiten wach zu halten, dass so etwas nie mehr geschieht“, sagte Stöckl. Außerdem dankte er dem Verein für seine Arbeit. Besonders für die Abhaltung des Volkstrauertages und die Betreuung der Gedenkstätten für die gefallenen Soldaten.

Schriftführer Fred Wiegand appellierte, dass möglichst alle am 19. November beim Volkstrauertag dabei sind. Dazu trifft sich der Verein um 9.30 Uhr am Rathaus. Abmarsch ist um 9.45 zur Kriegergedächniskapelle, wo um 10 Uhr die Gedenkfeier beginnt. Auch erinnerte Wiegand bei der Jahresversammlung daran, dass ab sofort für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt wird.

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