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Montag, 23. Oktober 2017 5

Kunst

Kulturtage waren gut besucht

100 Leute schauten sich die Werke aus Sinzing und den Partnerstädten an.
Von Dieter Waeber, MZ

Viele Werke wurden gezeigt. Foto: ldw

Sinzing.. Drei Tage hatten die Bürger Gelegenheit, die Ausstellung anlässlich der Kulturtage in der Aula der Schule zu besuchen. Vor etwa 100 Besuchern eröffnete Bürgermeister Patrick Grossmann die Ausstellung von Künstlern aus der Gemeinde und den europäischen Partnerstädten. Besondere Erwähnung bei der Begrüßung fand die Familie Lucars aus der französischen Partnerstadt Les Ancizes.

Ein Rückblick auf die jüngsten fürchterlichen Ereignisse in Europa zeige, wie wichtig die Tätigkeit der Vorsitzenden des Fördervereins für Europäische Kontakte und ihrem Komitee sei. In einem wahren Veranstaltungsmarathon sei Fischer derzeit unterwegs, um die Fahnen Europas hochzuhalten. In Zusammenarbeit mit Künstlerin Renate Christin sei es wieder gelungen, eine wahre Schatztruhe an Ausstellungsstücken heimischer und Künstler aus den Partnergemeinden zusammen zu heben. Für den die Begrüßung begleitenden Dudelsackspieler Roland Jezussek aus Schottland meinte Grossmann, die Schotten würden im Gegensatz zu England den europäischen Gedanken in sich tragen.

Eine Künstlerin und Mitorganisatorin meint, die Kunst und ihre Bandbreite drücke am besten die unterschiedlichen Auffassungen der Länder aus und lobt die völkerverbindenden Tätigkeiten des Fördervereins.

Mit einem „Merci“ dankte Regina Fischer der Familie Lucars aus Les Ancizes, die bisher bei allen Kulturtagen in Sinzing weilte und dabei wohl etwa 4000 Kilometer zurückgelegt habe. „Kultur bringt Menschen zusammen“, sagt Fischer. Die Ausstellung repräsentiere auch einen Teil der Arbeit der Gemeinde und des Fördervereins für den Zusammenhalt der Länder Europas.

MdB Astrid Freudenstein ging auf die Tafel der Partnerschaften am Ortseingang ein. Oft stünden diese Tafeln nur da, seien aber ohne Leben. In Sinzing werde diese Partnerschaft gelebt. Voraussetzung dazu sei vor allem die Bereitschaft der Gemeinde und vieler Menschen, sich darum zu kümmern. Mit jeweils 50 Besuchern an beiden Ausstellungstagen zeigten viele Bürger Interesse und drückten ihre Anerkennung an der Arbeit des Fördervereins zum Europäischen Gedanken aus.

Viele Menschen aus Sinzing und aus den Partnerstädten zeigten ihre Werke, darunter Renate Christin, Ingmar und Rita Denk, Monika Görlitz, Rudolf Kemeter, Ulrich Hartig, Sarah Kuschan-Scharf, Rosemarie Landstorfer, Thorsten Laudien, Sieglinde Nagy, Xaver Oberpfalz, Albert Poschenrieder, Ulrike Schön, Ira Seitz, Barbara Stocker, Michaela Sturm und Jean und Denis Lucars. Außerdem wurden verschiedene Beiträge aus San Mateo, Gyimesfelsölok Rumänien, Csorna und Ungarn ausgestellt.

Die Kulturtage und Ausstellung mit Werken aus den Partnerstädten und aus der Gemeinde finden alle drei Jahre statt.

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