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Montag, 20. November 2017 5

Versammlung

Spielplatz soll schöner werden

In Oberhinkofen bringen Bürger verschiedene Themen zur Sprache. Für Bürgermeister Rudi Graß gab es sogar Applaus.
Von Petra Schmid, MZ

Bürgermeister Rudi Graß Foto: Matok

Oberhinkofen.In der Großgemeinde sind derzeit die Bürger gefragt. Die erste Bürgerversammlung für den Ortsteil Oberhinkofen fand in der Gaststätte Weitzer statt. Normalerweise üben die Bürger oft Kritik, äußern Nöte oder Ärgernisse und wünschen sich Verbesserungen. Dieses Mal gab es nicht nur Lob für Bürgermeister Rudi Graß, die Verwaltung und den Gemeinderat, sondern sogar Applaus.

Als Bürgermeister Graß den neuen Gehweg vom Baugebiet Hochwegäcker zum Schwarzenberg vorstellte und dabei erwähnte, dass dies ein Wunsch aus der Bürgerversammlung im vergangenen Jahr gewesen sei, wurde kräftig geklatscht und eine Bürgerin dankte ihm später nochmals ausdrücklich. Nach dem Bau eines Holzsteges über den Litzelbach habe man einen Schottergehweg bis zum Truppenübungsplatz eingerichtet, sagte Graß und bezifferte die Kosten mit rund 22 000 Euro.

Status quo in der Gemeinde

Zuvor war er in seinem Bericht unter anderem auf die gemeindlichen Einrichtungen, Bautätigkeiten, Investitionen und Finanzen der Kommune eingegangen, bevor er das Wort an die Besucher übergab.

Der Rathauschef appellierte an die Bürger, alle sollten mithelfen, um unnötige Kosten für Grüngutcontainer zu vermeiden. Denn es müssten anstelle der 70 Euro bis zu 300 Euro bezahlt werden, wenn beispielsweise Hausmüll im Container enthalten sei.

Ein Schüler, wohl der jüngste Besucher dieser Bürgerversammlung, wünschte sich, dass der Spielplatz beim Sportplatz schöner gemacht und mit mehr Spielgeräten ausgestattet werden soll. Er nehme die Anregung gerne auf, sagte Graß. „Wenn Du heute schon extra länger aufgeblieben bist, schauen wir uns den Spielplatz einmal gemeinsam an.“ Allerdings habe die Gemeinde eine große Anzahl von Spielplätzen. Wo die Sicherheit nicht mehr gewährleistet sei, habe der Austausch oder die Neuanschaffung allerdings Vorrang.

Regensburg plant neuen Radweg

Eine weitere Anfrage ging in Richtung Fahrradwegverbindung von Scharmassing nach Regensburg – wie weit denn der Sachstand sei. Man stehe in Verbindung mit der Stadt Regensburg und das Vorhaben stehe im Investitionsprogramm der Stadt Regensburg für das Jahr 2019, antwortete der Rathauschef. Eher werde es wohl nichts werden, dämpfte er den Optimismus. Ein Anwohner kritisierte, dass der renaturierte Litzelbach seiner Ansicht nach seit Jahren nicht oder nicht ausreichend gepflegt werde. Er habe dies schon mehrfach bei der Verwaltung reklamiert und sei mit verschiedenen Begründungen „vertröstet“ worden. Graß entgegnete, dass das Areal vom Landschaftspflegeverband in einem bestimmten Rhythmus betreut werde und er sich in dieser Angelegenheit kundig machen wolle.

Dem Bürger, der monierte, dass auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes oft Motocross gefahren werde, obwohl dies nicht erlaubt sei, machte der Bürgermeister wenig Hoffnung. Man werde bedauerlicherweise wenig ausrichten können, da man die Fahrer meist nicht erwische. Man könne nur auf die Vernunft des Einzelnen setzen.

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