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Donnerstag, 21. September 2017 17° 3

Stimmabgabe

Wörth hat genügend Wahlhelfer

Das Personal für den Urnengang zum Bundestag ist schon festgezurrt. 62 Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf.
Von Walter Schiessl, MZ

Der spannende Moment. Die Stimmzettel werden eingeworfen. Foto: dpa

Wörth.Vor dem 24. September ist der Verwaltung im Wörther Rathaus gar nicht bange. Denn anders als bei manchen früheren Wahlen zum Land- und zum Bundestag, hat sie das Personal für die Sicherstellung der Volksabstimmung schon parat.

„Wir brauchen 62 Helfer und die haben wir auch“, sagt Bürgermeister Anton Rothfischer. Der Kern der Mannschaft bestehe aus 15 Rathausbediensteten, die für alle Wahlen dienstverpflichtet werden.

Als nächstes setzte man auf die Kandidaten, die sich bei den letzten Kommunalwahlen zur Verfügung gestellt hatten und zudem gebe es auch Aufrufe, denen bisweilen Folge geleistet werde. „Beides hat gefruchtet“, sagt der Bürgermeister.

25 Euro für den Einsatz

Benötigt werden sechs Helfer pro Wörther Wahllokal. Für das Auszählen der Briefwahlen benötige man weitere sechs bis acht Helfer, sagt Franziska Kramseder seitens des Wahlamts der Stadt. Die 54 Männer und Frauen, die in den neun Wörther Wahllokalen zum Ausgeben der Stimmzettel, zum Eintragen der Wähler und zur Sicherstellung der Abgabe der verschlossenen Kuverts in die Urnen bereitstehen, brauchen nicht den ganzen Tag anwesend zu sein.

„Wir haben je Lokal drei Personen am Vormittag und drei am Nachmittag“, sagt Franziska Kramseder. Abends, pünktlich um 18 Uhr, treffen sich dann alle wieder, um die Kuverts zu öffnen und den Kandidaten dann zuzuordnen. So schnell es geht, sollen die Wörther Zahlen dann an den Kreiswahlleiter übermittelt werden. Weil auch die Wörther mit einem erheblichen Anteil an Briefwählern rechnen, wird das Auszählen dieses „Packens“ von acht Mann bewältigt. „Wir sind schon weit mit unseren Vorbereitungen“, sagt Anton Rothfischer, der die Helfer für die Bundestagswahl fast schon als eingespieltes Team bezeichnet.

25 Euro erhalten die Männer und Frauen für ihren Einsatz. Die Höhe der Entschädigung hänge damit zusammen, ob die Wahlen vom Bund oder vom Land oder von der Kommune angehalten würden. „Das soll auch nur eine kleine Anerkennung sein“, sagt der Bürgermeister. Seinen Worten nach wäre es auch gut, wenn sich Kritiker des Staatssystems, auf die man immer wieder und in der letzten Zeit vermehrt stoße, am Auszählen beteiligen würden. Da könne man den Argumenten, man könne in der Republik eh nichts verändern, persönlich entgegenwirken.

Um 19 Uhr ist alles vorbei

Die Wahlhelfer werden am Sonntag, 24. September, ab 8 Uhr die Wahllokale aufschließen und dann bis 18 Uhr darauf achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Spätestens um 19 Uhr soll die Auszählung der abgegebenen Stimmzettel dann abgeschlossen sein, hoffen Bürgermeister Rothfischer und Franziska Kramseder unisono.

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