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Samstag, 16. Dezember 2017 10

Bildung

Die 500er-Marke hat er fast geknackt

Dr. Josef Kindler brachte viele Mitglieder zum Schierlinger Förderverein. Nach 14 Jahren Arbeit gab er den Vorsitz nun ab.
Von Marianne Schmid

Die neue Vorstandschaft des Fördervereins der Schierlinger Schulen mit dem Vorsitzenden Jürgen Eifler (li.) Foto: Marianne Schmid

Schierling.Die Neuwahlen der Vorstandschaft standen ganz oben auf dem Programm der Jahresversammlung des Fördervereins der Schierlinger Schulen. Dr. Josef Kindler gab nach 14 Jahren sein Amt ab. Auch seine Stellvertreterin Christiane Holmer-Holz stand nicht mehr zur Verfügung.

Der Förderverein der Schierlinger Schulen hat dank der erfolgreich geleisteten Arbeit um Dr. Josef Kindler einen großen Rückhalt in der Bevölkerung. „Es gibt nicht viele Schulen in Bayern, wo der Förderverein in der glücklichen Lage ist, mehr Mitglieder als Schüler zu haben“, sagte Schulleiter Markus Winkler.

In seinem Geschäftsbericht sprach Dr. Kindler die Aktivitäten des vergangenen Jahres wie das Schulsommerfest mit ca. 400 Besuchern, den Palmsonntagsmarkt, das Domspatzenkonzert und das Napoleonfest an. Der Infoabend „Vorsprung mit Herz“ in Zusammenarbeit mit der Schule zeigte diese, „wie sie leibt und lebt“. „Die Eltern haben ganz schön geschaut, was ihre Kinder mit einem guten Mittelschulabschluss alles werden können“, sagte er. Man sei in Schielring sogar in der glücklichen Lage, eine „Lernwerkstatt Mathematik“ anbieten zu können.

„Wir sind irgendwie innovativ“

„Mit den Lehrkräften um Claudia Kettner konnte der Verein auf Anhieb 53 neue Mitglieder gewinnen“, sagte Kindler. Die meisten Eltern erkannten, dass man für zwölf Euro Jahresbeitrag auch einiges bekommen könne. Er verwies auf die angebotenen Kurse, die Lese- Rechtschreibförderung und die Probebegleitung „Legasthenie“. Hier bekommt das Kind einen Erwachsenen an die Hand. „Wir sind irgendwie innovativ“, sagte er. Dank sagte er seiner Stellvertreterin Christiane Holmer-Holz, den Mitarbeitern im Gremium sowie dem Beratungsteam, das immer einen gesunden Menschenverstand bewiesen habe.

Schulleiter Markus Winkler und Jürgen Eifler und dankten Dr. Josef Kindler (links) für sein „gutes Werk an den Kindern“. Foto: Marianne Schmid

Schulleiter Markus Winkler sprach von einem „guten Werk an den Kindern“. Besonders hob er die Projektwoche „Benimm ist in“ hervor, die mit allen Klassen im vergangenen Schuljahr durchgeführt wurde. Im Aufbau befinde sich derzeit ein „Knigge Kurs“, bei dem richtige Verhaltensweisen eingeübt würden.

Die „Schule mit Herz“ sei eine Werbung für den Schulstandort Schierling und Eggmühl und einen ganz starken Jahrgang in der Grundschule mit 83 Kindern, sagte Bürgermeister Christian Kiendl. Er selbst stellte den Lehrern vor Kurzem seine Ziele zum Thema „Schule der Zukunft“ vor. Es sei ein höherer Ansatz in der Ganztagsbetreuung nötig als vor 20 Jahren, sagte er.

Der „letzte Mohikaner“ geht

„Dr. Josef Kindler und Christiane Holmer-Holz verlassen das Boot mit einem ausbaufähigen Startkapital. Seit der Gründerversammlung 2003 mit 106 Mitgliedern hat der Verein fast die angepeilte 500-Mitglieder-Marke geschafft“, resümierte Kiendl. Er bezeichnete sich als den „letzten Mohikaner“ der Gründerzeit. Highlights der letzten 14 Jahre seien der Förderunterricht, die Marktsonntage, das Musikkorps der bayerischen Polizei und die Sommerfeste seit 2007 gewesen. Der neue Vorstand müsste sich aber überlegen, wie die Einnahmen erhöht werden könnten, ergänzte Kindler. Er sagte seinem Nachfolger dazu jede Hilfe zu.

Einstimmig war das Ergebnis der Vorstandswahlen. Zum Vorsitzenden wurde Jürgen Eifler gewählt, sein Stellvertreter ist künftig Martin Paulus. Die Schatzmeisterin Claudia Kettner und die Schriftführerin Petra Pfaffenheuser behielten ihre Ämter. Als Beisitzer wurden Christian Kiendl, Simone Limmer, Stephanie Würzbauer und Elke Mödl bestellt, Kassenprüfer sind Rainer Daller und Adolf Wallner. Eifler bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. Er werde sich bemühen, die bereitstehenden „großen Schuhe“ auszufüllen. Er wolle Bewährtes beibehalten aber auch neue Ideen einbringen.

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