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Sport

Läufer müssen wetterfest sein

Zum 13. Mal findet der Jura-Cross-Cup durch den Landkreis statt. Die TSG Laaber organisiert alles in Eigenregie.
Von Petra Schmid, MZ

Über 130 Starter waren zum ersten Lauf des Jura-Cross-Cup im Januar angetreten. Fotos: Kox

Laaber. Die Laufsaison im westlichen Landkreis ist eröffnet. Nach dem Auftakt Ende Januar in Waldetzenberg findet am Samstag der nächste Laufevent in Laaber statt. Die Laufbegeisterten können nun zum zweiten Mal die Laufschuhe schnüren und bei der zweiten Etappe des Jura-Cross-Cups auf die Strecke gehen.

„Sportstars“ sind dabei

Der Cup ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der TSG Laaber, des TV Parsberg und der SG Waldetzenberg. Die drei Laufveranstaltungen werden als Querfeldeinläufe mit kurzen Anstiegen über Wiesen und Waldwege ausgetragen. Der Laufevent steht sogar unter der Schirmherrschaft von gleich zwei Bürgermeistern. Hans Schmid aus Laaber und sein Amtskollege Josef Bauer aus Parsberg werden ihrer Aufgabe entsprechend für gutes Wetter sorgen. Sie freuen sich gemeinsam mit den Verantwortlichen des Organisationsteams in Laaber rund um Eva Lindemann auf viele Teilnehmer. Denn bei der ersten Etappe in Waldetzenberg waren immerhin mehr als 130 Läufer unterwegs. Darunter beispielsweise auch Regina Graf, Marathonweltmeisterin (W60).

Auf das Wetter kommt es an

Die Läufer kommen aus dem ganzen Landkreis.

Lindemann und ihr Team sind mitten in den Vorbereitungen. Vieles lässt sich im Vorfeld bereits regeln, aber mit einer Unsicherheit muss das Orga-Team immer rechnen. Diese Frage, dürfte wohl Kopfzerbrechen bereiten: „Spielt das Wetter mit?“ Anders als bei Laufveranstaltungen, die im Frühjahr oder Sommer stattfinden, ist es nicht nur ein Regenschauer, der die Bedingungen erschweren könnte, sondern auch bei strahlendem Sonnenschein können auf der Strecke Eisplatten lauern. Die Lauffreudigen treffen sich am Samstag beim Laaberer Sportheim am Kalvarienberg und machen sich auf die Strecke querfeldein durch Wald und Wiesen auf den Weg.

Die Veranstaltung

  • Termine:

    Die Auftaktveranstaltung fand am 21. Januar in Waldetzenberg statt. Am Samstag, 18. Februar, können die Lauffreunde in Laaber beim Jura-Cross-Cup auf die Strecke gehen. In Parsberg findet in vier Wochen, am Samstag, 18. März, der Abschlusslauf statt.

  • Teilnehmer:

    Starten können jeweils um 14 Uhr Kinder (U8/U10) auf einer Distanz von einem Kilometer. Die Jugendlichen (U12/U14/U16) gehen auf einer Strecke von zwei Kilometer um 14.15 Uhr an den Start. Die Jugend (U18/U20) startet gemeinsam mit den Erwachsenen für den Fünf-Kilometer-Lauf um 14.30 Uhr.

  • Auszeichnungen:

    Ehrungen werden nach jedem Lauf für die Gesamt- und Altersklassen, sowie nach dem dritten Lauf für die Cup-Wertung durchgeführt. Jeder Starter erhält zu jedem Lauf eine Urkunde. Die Cup-Wertung ergibt sich aus der Zeitaddition der drei Läufe. Es gibt Medaillen für die Altersklassen-Sieger der Gesamtwertung und einen Wanderpokal für Gesamtsieger Männer und Frauen.

  • Startgebühr:

    Erwachsene zahlen acht Euro, Jugend drei Euro, Schüler und Kinder zwei Euro. Die Startgebühr ist beim Abholen der Startnummern zu entrichten. Nachmeldegebühr am Veranstaltungstag zusätzlich zwei Euro.

Erfahrung haben die Verantwortlichen des TSG mittlerweile, denn der Cup findet heuer bereits zum 13. Mal statt. Die Idee zur Veranstaltung hatte Paul Reinwald von der SG Waldetzenberg. Am Anfang waren noch die Läufer aus Nittendorf mit im Boot, sie wurden dann vor einigen Jahren durch den TV Parsberg abgelöst. Kein Wunder also, dass es eine gewisse Routine in der Vorbereitung gibt, einzig bei der Streckenvorgabe ist laut Lindemann Spontanität erforderlich. Heute noch strahlender Sonnenschein und morgen vielleicht Schneeschauer, sei um diese Jahreszeit keine Seltenheit, erklärte sie. Aber jedes Jahr habe es geklappt, also sei sie heuer auch zuversichtlich, sagte sie.

Die TSG organisiert alles in Eigenregie und geht auf Nummer sicher. Zu zweit würden die Nummern der einlaufenden Starter notiert und im Zweifelsabfall abgeglichen. Die Strecken für die verschiedenen Altersgruppen seien auch für weniger Erfahrene geeignet. Vor allem im Bambini- und Schülerbereich könne jeder Freizeitsportler mitlaufen, sagte Lindemann. Bei den Erwachsenen ist die Strecke ambitioniert: Sie führt ausschließlich durch Wald und Wiesen und lediglich über ein kleines Teilstück mit Schotter. Vor dem Start überprüfen die Verantwortlichen die Strecke nochmals auf Windbruch, um unnötige Gefährdungen der Teilnehmer zu verhindern, betonte Lindemann.

Weitere Informationen unter www.sgwaldetzenberg.com

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