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Sonntag, 21. Januar 2018 10

Engagement

Benefiztour soll 15000 Euro bringen

Lappersdorfer Rennradfahrer und Bergläufer bewältigen in dieser Woche 850 Kilometer. Zum Fest des TSV wollen sie zurück sein.
Von Josef Dummer, MZ

Die Teilnehmer der 14. Erl-Bräu-Tour 2017 „Timmelsjoch“ mit Sponsoren und Vertretern der begünstigten Einrichtungen Foto: Dummer

Lappersdorf.Die Lappersdorfer Benefiztour ist wieder unterwegs. Am 9. Juli wurde gestartet und es geht diesmal von Lappersdorf aus auf das über 2500 Meter hohe „Timmelsjoch“, ein „Muss für jeden Rennradfahrer, diesen Klassiker zu bezwingen“, sagte Stefan Zeilhofer bei einer Pressekonferenz im Lappersdorfer Rathaus, die von Armin Wolf, der „Sportstimme Ostbayerns“, moderiert wurde. Stefan Zeilhofer war einer der Initiatoren neben Peter Graf, Peter Hopp, Klaus Rausch und Peter Sterl, die 2004 die Idee einer „Lappersdorfer Benefiz-Tour“ ins Leben gerufen haben. Sie wollten damit als Fußballer des TSV Kareth-Lappersdorf das „legendäre Karether Modell“ wieder in den Vordergrund rücken, das ein „Geben und Nehmen“ zum Inhalt hat.

Für die Benefizteilnehmer sah das so aus, dass sie in ihrer Kinder- und Jugendzeit bei der TSV-Jugend viel ehrenamtliches und persönliches Engagement erfahren durften, das sie jetzt in Form von Benefizveranstaltungen wieder dankbar zurückgeben wollen. Der Gedanke, anderen zu helfen, treibt die Benefizläufer auch noch bei ihrer mittlerweile 14. Erl-Bräu-Tour 2017 „Timmelsjoch“ an, nachdem sie in den letzten 13 Jahren schon 200000 Euro für soziale und bedürftige Einrichtungen sammeln konnten.

Außerordentliches Engagement

„Spendenziel in diesem Jahr sind weitere 15000 Euro“, sagte Zeilhofer bei der Pressekonferenz, bei der es viel Lob für das außerordentliche Engagement der Benefizläufer gab. Bürgermeister Christian Hauner bewunderte die Einstellung, für einen guten Zweck ehrenamtlich so viel Freizeit zu opfern. Von den bisher gespendeten 200000 Euro seien immerhin 80000 Euro an Lappersdorfer Einrichtungen geflossen, wusste der Bürgermeister.

Auch Bernadette Heiß, Leiterin des Kinder- Familienhauses Kareth, zeigte sich als Vertreterin der begünstigten Institutionen begeistert von der „erstaunlichen Leistung“ der Sportler. Die gespendeten Gelder könnten für Projektarbeiten verwendet werden, „die wir sonst nicht in dieser Größenordnung anbieten könnten“.

Als Vertreter des Schirmherrn der Veranstaltung, Vorstandsvorsitzendem Olaf Hermes von der Rewag, gab Markus Schober bekannt, dass die Rewag die Aktion bereits seit 2005 unterstützt. Heuer stellt das Regensburger Versorgungsunternehmen wiederum 1000 Euro zur Verfügung.

Der Vorsitzende des Bike-Teams Regensburg, Peter Lammel, hob die gute Zusammenarbeit und „die freundschaftliche Verbindung“ des Bike-Teams mit den Benefizläufern hervor. Moderator Armin Wolf, der selbst immer wieder soziale Einrichtungen unterstützt, hat nach seiner Aussage mit Wolfgang Zeilhofer „selten so einen unkomplizierten und engagierten Menschen erlebt“, der mit seinem Team als „Vorreiter des Benefizgedankens in der Oberpfalz gilt“. Zeilhofer selbst meinte, dass diese Aktion ohne die großartige Unterstützung so vieler Sponsoren und Helfer nicht möglich wäre. Mit zehn Teilnehmern könne heuer ein neuer Rekord verzeichnet werden. Erstmals würden heuer auch die vier Jugendfeuerwehren des Markts Lappersdorf unterstützt.

Am zweiten Tag zum Jaufenpass

Nach dem Plan der Organisatoren führt die Strecke am ersten Tag mit dem Rennrad von Lappersdorf nach Ötz (260 Kilometer). Am zweiten Tag folgt Ötz-Timmelsjoch-Jaufenpass (105 Kilometer) und am dritten Tag 100 Kilometer vom Jaufenpass nach Kasern. Am vierten Tag steht ein Berglauf Kasern-Krimml-Mittersill mit 28 Kilometer auf dem Programm, am fünften Tag von Mittersill, Hintersee zur St. Pöltner Hütte (40 Kilometer) und am selben Tag noch ein zehn Kilometer langer Berglauf. Am 6. Tag folgt die Strecke von Mittersill, Enzingerboden zum Weißseegletscher (40 Kilometer) und wiederum ein Berglauf mit zwölf Kilometern. Eine Herausforderung bringen die letzten beiden Tage mit der 280 Kilometer langen Strecke von Mittersill nach Lappersdorf, wo dann am Sonntag, 16. Juli, das Team um 14 Uhr beim Familienfest des TSV Kareth-Lappersdorf im Sportzentrum eintrifft.

Die Strecke und das Ziel

  • Strecke:

    Es geht von Lappersdorf zum Timmelsjoch, Jaufenpass, weiter nach Kasern. Insgesamt werden rund 850 Kilometer in sieben Etappen zurückgelegt. Dazu gehören drei Berglaufetappen mit rund 50 Kilometern. Es sind rund 13 000 Höhenmeter zu überwinden.

  • Spenden:

    Der Gedanke, anderen zu helfen, treibt die Benefizläufer auch noch bei ihrer mittlerweile 14. Erl-Bräu-Tour 2017 „Timmelsjoch“ an, nachdem sie in den letzten 13 Jahren schon 200 000 Euro für soziale und bedürftige Einrichtungen sammeln konnten. (ldk)

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