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Samstag, 19. August 2017 22° 6

Steinsberg

Großübung: Die alte Schule „brannte“


von Monika Bucher, MZ

In der alten Schule in Steinsberg wurde von sechs Feuerwehren gemeinsam ein Brand bekämpft. Foto: lmb

Regenstauf.„Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!“ heißt der Slogan der diesjährigen Brandschutz-Aktionswoche der Feuerwehren in Anspielung auf die zunehmend negativen Naturereignisse. Damit soll im Landkreis Regensburg und in ganz Bayern auf die Wichtigkeit auch kleiner Wehren hingewiesen werden.

Bei der Großübung „Brand in der alten Schule“ waren insgesamt rund 80 Kameraden aus Eitlbrunn, Loch, Buchenlohe, Schönleiten und als Ausrichter Steinsberg mit vereinten Kräften im Einsatz. Auch die Wehr aus Wolfsegg und das Bayerische Rote Kreuz (BRK) unter der Leitung von Harald Hiendl waren beteiligt. Bei der Abschlussbesprechung in der Gaststätte Waldschänke erinnerte Einsatzleiter Kommandant Holger Michel an die Aufgaben der einzelnen Gruppen.

Schwerpunkt war die Bergung von zwei eingeschlossenen Personen, die dann an das BRK zur weiteren Betreuung übergeben wurden. Das Übungsobjekt „Alte Schule“ sei ein Versammlungsort von Vereinen oder Gemeinschaften wie Blaskapelle. Dabei sei ein besonderer Gefahrenpunkt die Vielzahl anwesender Personen und der fehlende zweite Rettungsweg aus den oberen Stockwerken. Übungssituation war ein Zimmerbrand im ersten Obergeschoss, der bereits auf den Dachstuhl übergriff. Die Hauptaufgaben der Wehren bestanden aus der Vermisstensuche und Brandbekämpfung im Innenangriff und ein weiteres Ausbreiten des Feuers auf angrenzende Gebäude zu verhindern.

„Es hat alles einwandfrei funktioniert“: Kreisbrandinspektor Thomas Diez äußerte sich sehr zufrieden mit dem Zusammenwirken der Wehren und besonders über das schnelle Eintreffen an der Einsatzstelle. Im Bereich Nord würden die Übungen immer noch hochgehalten, betonte Diez, und gerade dabei zeige sich, wo es fehle und man Abhilfe schaffen könne. Als Anregung brachte er noch den zusätzlichen Einsatz einer Drehleiter vor.

Bürgermeister Siegfried Böhringer bestätigte den noch mangelhaften Brandschutz des alten Schulgebäudes und kündigte Abhilfe an mit der Anbringung einer Außentreppe. Er lobte die große Beteiligung und das Engagement der Ehrenamtlichen und warnte vor der angedachten Zusammenlegung der Wehren, da dabei möglicherweise Kameraden abspringen könnten. Zum Dank lud die Marktgemeinde die freiwilligen Helfer noch zu Brotzeit und Freibier ein.

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