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Montag, 20. November 2017 3

Verkehr

Plan für Kreisel steht jetzt

Die Straße bei Regendorf soll sicherer werden.
Von Ralf Strasser, MZ

R-Nord, Zeitlarn, Bericht, Gemeinderatssitzung, Teil 2

ZEITLARN.Die Bürger der Gemeinde Zeitlarn hatten sich im Februar 2017 in einem Bürgerentscheid entschieden: An der Straße zwischen Regenstauf und der Gemeinde Lappersdorf bei Regendorf wird künftig ein Kreisverkehr für mehr Sicherheit sorgen. 2060 votierten dafür, 747 Stimmen dagegen. Damit ging die Diskussion darüber nach fast zwei Jahrzehnten zu Ende. Jetzt mündete diese Grundsatzentscheidung und der damit verbundene Realisierungsauftrag an die Gemeinde in ein Planungskonzept, das das Ingenieurbüro EBB Regensburg dem Gemeinderat vorstellte.

Planerin Simone Winter bezifferte jetzt die Bruttokosten mit 571 812 Euro, darin seien die Grunderwerbskosten bereits eingeschlossen, hinzu käme ein Mehraufwand durch eine „Mehrlänge“ der Hochwasserschutzmauer. Verbessert würden die Sichtverhältnisse, so Wagner, ein anliegendes Biotop sei betroffen, der Eingriff sei aber nur klein. Der Außendurchmesser des Verkehrskreisels wird 35 Meter betragen. Geh- und Radweg sollen 2,50 Meter breit sein, ebenso die Querungshilfe. Die werde allerdings um drei Zentimeter kantartig erhöht sein, „eine Auflage des Behindertenbeauftragten für sehbehinderte Mitbürger“. Der Kreisverkehr ist für Busse und Lastkraftverkehr problemlos zu befahren, der Kreisverkehr wird beleuchtet. Der Gemeinderat genehmigte die vorgelegte Planung.

Bürgermeister Franz Kröninger kündigte eine weitere Baumaßnahme an, die in der Ferienzeit, Mitte August, beginnen wird. Das Staatliche Bauamt Regensburg wird in den Sommerferien in der Ortsdurchfahrt Zeitlarn auf einer Länge von 1,7 Kilometern sowie im 0,6 Kilometer langen Lückenschluss zur Ausbaumaßnahme nördlich von Zeitlarn einen lärmmindernden Fahrbahnbelag einbauen. Zuvor erfolgt die Abfräsung des Belages in der Ortsdurchfahrt von zehn Zentimetern und auf der freien Strecke von vier Zentimetern Höhe. Die Baumaßnahme wird im Zuge einer halbseitigen Sperrung mit Ampelbetrieb durchgeführt. Wegen der Ferienzeit wird zwar ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet, dennoch wird die Maßnahme zu einer großen Belastung für die Anlieger in Zeitlarn führen. „Die Zeitlarner werden sich auf Unannehmlichkeiten einstellen müssen“, sagte Bürgermeister Kröninger.

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