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Landkreislauf
Samstag, 23. September 2017 21° 1

Event

65 Kilometer von Wenzenbach nach Wörth

Beim MZ-Landkreislauf werden am Samstag rund 3000 Hobbyläufer erwartet. Die längste Etappe ist acht Kilometer lang.
Von Alex Huber, MZ

Das Ziel des diesjährigen MZ-Landkreislaufs wird am 17. September in Wörth sein. Dafür legen sich die Wörther als Läufer und in der Organisation ins Zeug. Foto: MZ-Archiv

Regensburg.Spaß an der Bewegung und das ohne jeglichen Leistungsdruck – das soll auch bei der mittlerweile siebten Auflage des MZ-Landkreislaufs am 17. September im Fokus stehen. Dabei dürfen sich die zahlreichen Hobbysportler aus der Region in diesem Jahr zusätzlich an einer ganz besonderen Neuerung erfreuen, denn: Erstmals laufen die Teilnehmer nicht nur durch den Landkreis, sondern auch durch die Stadt Regensburg. „Über Sallern geht es an der Donau entlang in Richtung Tegernheim“, verrät Alexandra Wildner, Gründerin und Hauptorganisatorin des Sportevents.

Bereits bei der Erstauflage des Landkreislaufs gingen mehr als 100 Mannschaften an den Start. Kein Wunder, dass sich die Veranstaltung heute immer größerer Beliebtheit erfreut. „Die Teilnehmerzahl ist seitdem kontinuierlich gestiegen“, erklärt Wildner stolz. Aufgrund des stetig wachsenden Kontingents wurde die Zahl der Läuferteams nun allerdings auf 300 begrenzt. „In einer Mannschaft sind immer zehn Sportler. Wir haben somit also 3000 Läufer. Diese Zahl können wir noch gut bewältigen“, meint die Organisatorin. Neben den einzelnen Teams starten zudem auch zehn Jugendmannschaften sowie die Ultraläufer. „Das sind die ganz guten. Bisher haben wir 42 Ultralauf-Anmeldungen“, sagt Wildner.

Vorbereitungen laufen seit einem Jahr

Dass eine solche sportliche Großveranstaltung aber auch mit einem entsprechend großen organisatorischen Arbeitsaufwand verbunden ist, steht außer Frage. „Nach dem Landkreislauf ist vor dem Landkreislauf“, scherzt Wildner. Die Vorbereitungen laufen somit bereits seit dem letzten Jahr. Auch für das Event 2017 wird längst vorausgeplant. Ohne die Unterstützung zahlreicher Helfer würde der Landkreislauf deshalb auch nicht so funktionieren, wie er es heute tut. „Wir bei der MZ haben zwar die Federführung, aber wir haben unzählige Helfer in den einzelnen Orten. Auch die Feuerwehr, die Polizei, das Bayerische Rote Kreuz und die Johanniter unterstützen uns tatkräftig“, verrät die Organisatorin. „Insgesamt wirken rund 250 Personen mit. Deshalb ist es auch eher ein Gemeinschaftswerk und dafür sind wir sehr dankbar“, erklärt Wildner weiter.

300 Leiter der Staffelteams standen Schlange bei der Ausgabe der Starttaschen für den MZ-Landkreislauf. Auch ein Bierfasserl gab’s dazu.Fotos: Klein

Die diesjährige Laufstrecke führt die Läufermannschaften über 65 Kilometer von Wenzenbach über Zeitlarn nach Sallern, von wo es an der Donau entlang in Richtung Tegernheim nach Wörth geht. Aufgeteilt ist die Route in zehn Einzeletappen. „Die kürzeste davon ist 4,1 Kilometer lang. Die längste Etappe hat acht Kilometer“, erzählt die Gründerin. Wichtig ist ihr dabei aber vor allem eines: „Insgesamt soll die Veranstaltung etwas für den klassischen Freizeitläufer sein. Wir messen zwar die Zeiten, aber es ist kein Wettkampf. Der Anspruch soll für Hobbysportler sein, denn gerade das macht ja neben dem Laufen im Team auch den Charme aus. Als Veranstalter geht es uns deshalb nicht darum, neue Rekorde aufzustellen. Das Wichtigste ist vielmehr, dass alle gesund und munter ins Ziel kommen.“

Fest beim Zieleinlauf

Beim Zieleinlauf in Wörth erwartet die Läufer schließlich auch in diesem Jahr ein „Riesenfest“. „Wir haben einen großen Biergarten und ganz viel Programm für Kinder. Dabei sind natürlich auch Nichtsportler willkommen“, erzählt Wildner voller Vorfreude. Ab 19 Uhr findet dann die Siegerehrung, welche von Charivari-Sportchef Armin Wolf und TVA-Sportreporter Christian Sauerer moderiert wird, statt. „Danach treten Trixi und die Partylöwen in unserem 3000-Mann-Zelt auf und sorgen für eine Riesenstimmung. Da steppt der Bär“, erzählt Wildner.

Die Initiatorin selbst ist ebenfalls eine begeisterte Läuferin. Nichtsdestotrotz packt sie beim MZ-Landkreislauf aber lieber im Hintergrund mit an: „Da gibt es immer wieder viel zu organisieren. Im letzten Jahr sind uns beispielsweise an einer Wechselstation die Trinkbecher ausgegangen. In solchen Fällen fahre ich kurzerhand in den Supermarkt und kaufe neue.“ Die Inspiration für den MZ-Landkreislauf sammelte Wildner nicht weit von Regensburg entfernt. „Eigentlich ist die Idee ja geklaut“, erzählt sie schmunzelnd. „Unser Landkreislauf ist dem aus Amberg nachempfunden. Ich komme ursprünglich von dort und habe die Veranstaltung deshalb ins Leben gerufen. Wir haben natürlich versucht, den Amberger Lauf noch einmal zu toppen“, so Wildner weiter.

Startgeld wird gespendet

Eine weitere Besonderheit der Großveranstaltung ist der soziale Zweck. „Wir stiften nicht nur einen Teil, sondern die gesamten Startgelder“, sagt die Organisatorin. „Mit dem Frühbucherrabatt liegen die Teilnahmekosten pro Mannschaft bei 49 Euro, wer diesen verpasst, zahlt 59 Euro. Diese Einnahmen spenden wir komplett, nicht nur den Erlös. Ein Teil geht an die ganzen Helfervereine, einer an die Feuerwehren, die die Straßen absichern und der letzte Teil geht in jedem Jahr an eine bestimmte Organisation. Diesmal spenden wir für das Johannes-Hospiz in Pentling“, verrät Wildner.

Der Text ist eine Leseprobe aus der Sonntagszeitung, die die Mittelbayerische am Wochenende erstmals exklusiv für ePaper-Kunden auf den Markt gebracht hat. Ein Angebot für ein Testabo der Sonntagszeitung finden Sie in unserem Aboshop.

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