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Landkreislauf
Mittwoch, 20. September 2017 16° 4

Vorbereitung

Die Läufer und Helfer sind motiviert

Der MZ-Landkreislauf am Samstag rückt mit großen Schritten näher. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre er nicht zu stemmen.
Von Daniel Steffen, MZ

Unter anderem sichern die Freiwilligen Feuerwehren die Strecke des Mittelbayerische Landkreislauf ab. Archiv-Foto: Lex

REGENSBURG. Wenn sich am Samstag über 6000 Läuferbeine in Bewegung setzen, dann sorgen sie für Sicherheit und das Wohl der Läufer auf der Strecke. Ohne die rund 350 freiwilligen Helfer wäre der Mittelbayerische Landkreislauf nicht zu stemmen. Entlang der Strecke und besonders in den Wechselzonen zwischen den Etappen sorgen sie für einen möglichst reibungslosen Ablauf.

Mit von der Partie ist am Samstag auch die Freiwillige Feuerwehr Frauenzell, die 15 Einsatzkräfte stellt. Elf von ihnen kümmern sich um die Wechselzone in Frauenzell, vier nehmen vor Ort die Streckensicherung vor. Wie Feuerwehr-Kommandant Reinhard Zierer erklärt, kümmern sich die Einsatzkräfte zum Beispiel darum, die 300 Staffelläufer mit frischem Obst sowie Getränken zu versorgen. Schließlich sind die Staffelläufer durstig, wenn sie nach getaner läuferischer Arbeit im Etappen-Ziel eintreffen.

Am Sonntag ist wieder Landkreislauf. Foto: Lex

In Frauenzell treffe das in besonderem Maße zu, da die Etappe laut Zierer „eine der schwierigsten auf der gesamten Strecke“ sei. Auf der 7,7 Kilometer langen Route müssen 223 Höhenmeter überwunden werden – und am Ende der Etappe geht es noch einmal ein gutes Stück hinauf. Da lechzen die Läufer geradezu nach den Bananen, die von den Floriansjüngern hergerichtet werden.

Die Streckenposten indes sichern die Route ab und kümmern sich in erster Linie darum, dass „die Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen“. Gesperrt ist die Strecke zwar nicht, aber es solle auch kein Autofahrer den Läufern den Weg abschneiden. Ferner achten die Feuerwehrkräfte darauf, dass die Läufer unbehindert ihr Etappenziel erreichen.

„Die Laufzeiten werden schließlich gemessen und bei der Stabübergabe soll niemand den Läufern in die Quere kommen.“ Wann der erste Läufer das Etappenziel in Frauenzell erreicht, wurde bereits errechnet: Das soll gegen 12.02 Uhr der Fall sein.

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„Eine Abwechslung für uns“

Am Sonntag ist wieder Landkreislauf. Foto: Lex

Auf den Landkreislauf freut sich Reinhard Zierer schon: „Für uns ist das mal eine Abwechslung.“ Die Freiwillige Feuerwehr Frauenzell zählt 30 „Aktive“ zwischen 18 und 63 Jahren.

Auch viele Spielvereine kümmern sich um das Gelingen des Landkreislaufs. So betreut der SV Wiesent am Parkplatz Pfarrgarten die Staffelübergabe und Zeitnahme im Ortszentrum. „Mindestens zehn Vereinsmitglieder“ sind ab neun Uhr im Einsatz. „Zunächst bauen wir die Wechselstation auf und wollen damit bis halb elf fertig sein“, sagt Vereinsvorsitzender Hermann Leiderer.

Zu der Station gehören Wegbegrenzungen und Absperrgitter, zudem müssen die Kabel für die Computer- und Lautsprechertechnik verlegt werden. Ist die Station fertig aufgebaut, wird die Zeitmesseinrichtung installiert.

Zudem weist der SV Wiesent den Staffelläufern und deren Angehörigen den Weg zum Parkplatz. „300 Leute kriegen wir da sicher unter. Ein Parkplatz-Problem werden wir nicht haben“, sagt Hermann Leiderer.

Die ersten Staffelläufer werden in Wiesent gegen halb zwölf erwartet. „An der Station wird dann durchgesagt, welcher Läufer sich gerade dem Etappenziel nähert. „Auf diese Weise sind die nächsten Staffelläufer auf die Übergabe bestens vorbereitet“, erklärt Leiderer.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Das Finale mit der Gschwelltalparty

Am Sonntag ist wieder Landkreislauf. Foto: Lex

Indes laufen auch die Vorbereitungen auf die Gschwelltalparty auf Hochtouren. Die steigt bereits am Freitag in Wörth an der Donau, dem Zielort des 65 Kilometer langen Landkreislaufes.

Die Party wird von der Fußballabteilung des TSV Wörth/Donau organisiert und beginnt um 18 Uhr mit einem Lokalderby. Dann fordert der Gastgeber die Spielvereinigung Hofdorf/Kiefenholz heraus. Der Zeltbetrieb startet um 20 Uhr; für das Musikprogramm sorgen „Die Wickies“. Der Barbetrieb beginnt ab 22 Uhr – und ab 1 Uhr macht sich DJ Fox O an die Turntables.

„Das Zelt für die Party steht bereits“, sagt Abteilungsleiter Armin Lorenz. 40 fleißige Helfer packten dabei an. An die 2500 Feiergäste haben in dem Zelt Platz. „Wir würden uns über zahlreichen Besuch sehr freuen“, sagt Lorenz. Der Eintritt ist frei.

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