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Regensburg
Samstag, 20. Januar 2018 10

Chronologie

Aufstieg und Fall des Joachim Wolbergs

2014 zog er ins Regensburger Rathaus ein, Mitte 2016 wurden die Ermittlungen gegen ihn bekannt. Die Ereignisse im Überblick.

Joachim Wolbergs Wahlplakat zur Stichwahl im März 2014; Foto: Archiv/altrofoto.de

März 2014

Mit 70 Prozent der Wählerstimmen gelingt Joachim Wolbergs 2014 in der Stichwahl der Einzug ins Regensburger Rathaus. Im Zuge der Ermittlungen wird bekannt, dass sein Wahlkampf mindestens eine halbe Million Euro gekostet hat. Deutlich mehr als in einem Kommunalwahlkampf üblich.

14. Juni 2016

Von Verblüffung bis Entsetzen reichen die Reaktionen, als am 14. Juni 2016 bekannt wird, dass gegen Wolbergs wegen des Verdachts auf Vorteilsannahme ermittelt wird. 69 Kriminalbeamte und sieben Staatsanwälte durchsuchen Dienst- und Privaträume.

15. Juni 2016

In einer Pressekonferenz im Rathaus äußert sich Wolbergs am Tag nach Bekanntwerden der Ermittlungen. Er bestreitet die Vorwürfe: „Ich habe noch nie in meinem Leben etwas getan, weil jemand etwas gespendet hat.“ Zugleich kritisiert er die Berichterstattung der Medien.

18. Januar 2017

Verhaftet wird Joachim Wolbergs ein halbes Jahr später, am 18. Januar 2017. Als Grund für die U-Haft wird Verdunkelungsgefahr genannt. Fast sechs Wochen bleibt der OB im Gefängnis. Am 28. Februar wird der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Exklusiv: Jetzt spricht Wolbergs – lesen Sie hier das Interview!

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