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Regensburg
Donnerstag, 18. Januar 2018 9

Kultur

Ballett: Das Beste aus drei Jahrzehnten

Im Januar feiert das Ballettpodium in Regensburg Jubiläum. Leiterin „Phing“ und 100 Tänzerinnen zeigen einen Querschnitt.

Das Ballettpodium bildet auch im Spitzentanz aus. Foto: harrer

Regensburg.Es ist eine beachtliche Leistung, die Sumiaty Widjaja, von ihren Schülerinnen und Schülern liebevoll Phing genannt, vorweisen kann: Seit 30 Jahren hält sie in ihrer Ballettschule ein Niveau, das in Regensburg in dieser Kontinuität einzigartig ist. Was in winzigen Trainingsräumen unter schwierigen Bedingungen begann, ist heute für viele Tänzerinnen und manchen Tänzer das Sprungbrett auf die Bühnen dieser Welt.

Wenn in den beiden Ballettsälen in der Puricellistraße trainiert wird, steht schon bei den ganz Kleinen die Qualität der Ausbildung im Vordergrund. Weil Phing, die selbst viele Jahre als Ballerina im Rampenlicht stand, weiß, worauf es beim klassischen Ballett ankommt.

Kulturpreisträgerin der Stadt

Die Kulturpreisträgerin der Stadt Regensburg im Jahr 2000 ist für ihren strengen Blick bekannt – und für die Öffentlichkeit daher ein Garant für Spitzenklasse. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens zeigt das Ballettpodium in diesem Jahr einen eindrucksvollen Querschnitt aus früheren und neuen Choreografien von Sumiaty Widjaja und ihrem chilenischen Kollegen Angel Ureta, selbst ein ehemaliger Solotänzer auf großen internationalen Bühnen. Gemeinsam stellen sie seit Jahren ein abwechslungsreiches Programm zusammen.

Diesmal werden sie von regionalen und internationalen musikalischen Gästen begleitet – und zwar live. So wird sich für die Vorstellung der Dirigent der European Opera Classics, Noorman Widjaja, ans Klavier setzen, während die in der Region Regensburg bekannten Musiker Wolfgang Haarer und Mich Steiger mit Gitarre und Banjo dabei sind. Mit Iskandar Widjaja an der Geige kommt ein weiterer Künstler hinzu, der als Violinsolist auf den großen Bühnen spielt. Ergänzt wird das vierköpfige Musikerensemble durch die Berliner Pianistin Batriana Widjaja.

Alter: von sechs bis 26

Sie alle begleiten die knapp 100 Tänzerinnen des Ballettpodiums im Alter zwischen sechs und 26 Jahren, wenn Sie zur Musik von Offenbach, Tschaikowsky, Jaques Brel, Chopin, Ravel, Henri Mancini und vielen anderen traumhafte Choreographien zeigen. Das Programm reicht von Sequenzen aus dem Film „Blues Brothers“ bis hin zu Partien aus „River Dance“, von ersten Schrittfolgen der Allerkleinsten über klassischen Spitzentanz bis hin zu anspruchsvollen modernen Tänzen der Förderklasse. Es wird viel geboten, wenn sich am 14. Januar der Vorhang im Velodrom hebt.

Seit 1988 wurden zahlreiche Ballette von Sumiaty Widjaja choreographiert und mehrmals pro Jahr erfolgreich aufgeführt. Ausgewählte Choreographien: im Jahr 2017 tanzten die Schülerinnen zum Beispiel das „Pupils‘ Dance Project – Beethoven 9“, 2016 „Hänsel und Gretel / Moderne Choreographien“ und 2015 „Na vlnách tanze – On the waves of dance“ (Velodrom und Pilsen).

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