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Regensburg
Dienstag, 21. November 2017 5

Soziales

Behörde als potenzielle Lebensretterin

In einer Projektarbeit organisierten drei Frauen eine Typisierungsaktion.

  • 42 Spender ließen sich im ZBFS registrieren. Foto: dpa
  • Die Inspektoranwärterinnen Maria Weitzenbeck, Kristin Lang und Laura Gradl organisierten im Zentrum Bayern Familie und Soziales eine Typisierung.

Regensburg.„Das ZBFS als potentieller Lebensretter – Typisierungsaktion im Amt“. So lautet der Titel der Projektarbeit der Regierungsinspektoranwärterinnen Maria Weitzenbeck, Kristin Lang und Laura Gradl. Die drei absolvieren derzeit ihr Duales Studium zur Diplom-Verwaltungsfachwirtin (FH) beim Zentrum Bayern Familie und Soziales in Regensburg.

Als vor etwa einem halben Jahr mit den Vorbereitungen für die Projektarbeit, die Teil der berufspraktischen Ausbildung ist, begonnen wurde, war für das Trio relativ schnell klar, dass sie kein rein theoretisches Projekt zum Thema haben möchten, sondern dass sie etwas verändern, eine gute Sache unterstützen wollen. Das hatte schließlich die drei Oberpfälzerinnen nicht nur dazu inspiriert, ihre Projektarbeit diesem Thema zu widmen, sondern auch eine TypisierungsAktion für die Mitarbeiter des ZBFS - Regionalstelle Oberpfalz zu organisieren. Mit dieser sollten potenzielle Stammzellenspender gefunden werden. Als erstes musste die Finanzierung für die Aktion gesichert werden. Jede Typisierung kostet die DKMS etwa 40 Euro. Da die Typisierungsaktion im Amt, also in der Oberpfälzer Regionalstelle, stattfinden sollte, mussten 50 Prozent des benötigten Kapitals vom ZBFS selbst aufgebracht werden. Ganz nach dem Motto „Geld muss her!“ wurde ein Kuchenverkauf auf Spendenbasis von dem Trio auf die Beine gestellt. Mit Aktenwagen, die zum „Servierwagerl“ umfunktioniert wurden, fanden Kuchen schließlich ihren Weg zu den 250 Beschäftigten im Amt. Die Kollegen spendeten insgesamt 935,34 Euro für den guten Zweck. Damit konnte die Aktion finanziert werden.

Beim Aktionstag Ende Juni ließen sich 42 Mitarbeiter in der Knochenmarkspenderdatei registrieren. Viele der Teilnehmer waren erstaunt, dass es eigentlich ganz flott ging. „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“, so lautet der Slogan der DKMS in ihren Fernsehspots. Und so einfach ist es tatsächlich. Die dritte „Herausforderung“ wird für das Trio noch folgen: Am 13. September werden die Anwärterinnen ihre Projektarbeit einem ausgewählten Publikum präsentieren.

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