mz_logo

Regensburg
Dienstag, 12. Dezember 2017 7

Soziales

Bündnis kämpft für bezahlbare Wohnungen

Die Mieten steigen und steigen in Regensburg. Mehrere Initiativen wollen ein Bürgerbegehren für Sozialen Wohnraum starten.

Reinhard Kellner (Mitte) kämpft für bezahlbaren Wohnraum. Foto: Lex

Regensburg.Die Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnot (AGW) mit Campus Asyl, Caritas-Übergangsheim für alleinstehende Männer, Mietshaussyndikatsprojekt Danz, Donaustrudl, Drug-Stop, Förderverein Staatliches berufliches Schulzentrum Regensburger Land, „Irren ist menschlich“, Kontakt e.V., Recht auf Stadt und Dachverband der Sozialen Initiativen luden zu einer Infoveranstaltung für preiswerten Wohnraum in Regensburg ein.

Informationen beim „Markt der Möglichkeiten“

Die AGW informierte auf dem Platz zwischen Karavan-Denkmal und Aufgang Neupfarrkirche bei einem „Markt der Möglichkeiten um bezahlbare Mieten in Regensburg“: Die Gruppe „Recht auf Stadt“ führte einen „Urnengang“ im Zusammenhang mit dem geplanten RKK durch. Das Übergangsheim präsentierte einmal mehr die „Zehn Caritas-Gebote gegen Wohnungslosigkeit“ und die Sozialen Initiativen stellten ein Positionspapier „Für eine soziale Wohnungspolitik“ vor.

Außerdem wurden Mailadressen von Interessierten gesammelt, die sich für preiswerte Wohnungen einsetzen oder darüber informiert werden wollen. „Etwa 2000 Menschen sind in Regensburg auf Wohngeld angewiesen, 1800 Menschen stehen auf der Warteliste für Neuantragsteller der Stadtbau GmbH und viele weitere klopfen täglich bei Wohnungsgenossenschaften oder Maklern an“, erklärt Reinhard Kellner von den Sozialen Initiativen.

Bürgerbegehren für Sozialen Wohnraum als Ziel

Demgegenüber gebe es einen amtlich bestätigten Wohnungsleerstand von mehr als 2300 Wohnungen, mehr als 50 Häuser stünden bereits seit Jahrzehnten leer. Ziel dieser Aktion, der Weitere folgen sollen, ist es, ein Bürgerbegehren für Sozialen Wohnraum zu starten. Es soll im nächsten Frühjahr in die Wege geleitet werden. „In Regensburg wurde der Anteil von Sozialem Wohnungsbau bei Neubauten von 15 auf 20 Prozent erhöht – das ist noch viel zu wenig“, sagte Reinhard Kellner. (xtl)

Mehr Nachrichten aus Regensburg lesen Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht