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Regensburg
Dienstag, 24. Oktober 2017 5

MZ-Akademie

Das Smart Home bietet mehr Sicherheit

Hausbesitzer in Regensburg informierten sich über intelligente Überwachungstechniken.Verschiedene Systeme werden verknüpft.
Von Aaron Grassl, MZ

Ralph Sachs klärte die Zuhörer über die Vorzüge eines Smart Home auf. Foto: Grassl

Regensburg.Viele Aufgaben kann heute schon das Haus übernehmen, ohne dass der Bewohner selbst aktiv werden muss. Smart Home nennt man eine Reihe von Konzepten, die das Wohnen vereinfachen und die Sicherheit steigern sollen.

Egal ob es um das Überwachen des Hauses oder das Steuern von Heizung, Licht und Jalousien von unterwegs aus geht, mit moderner Technologie stellt dies kein Problem dar. Dabei wird eine Reihe von Komponenten im Haushalt miteinander vernetzt und somit automatisiert oder von fern steuerbar.

Was genau unter dem Terminus „Smart Home“ zu verstehen ist, darüber können sich Interessenten bei der Mittelbayerischen Akademie bei diversen Schulungen in der Conrad-Electronic-Filiale in Regensburg informieren. Vor einigen Tagen ging es speziell um den Themenbereich Sicherheit und Überwachung. „Wir werden zukünftig in sehr intelligenten Häusern leben“, erklärte Ralph Sachs, Mitarbeiter bei Conrad und Fachmann für Haustechnik, seinen Zuhörern. In seinem Vortrag zeigte er die Vorzüge auf, die ein smartes Zuhause bietet.

Einbruchssignal auf dem Handy

So können mit verschiedenen Techniken der Zutritt zur Wohnung gesichert und Einbrüche verhindert werden. Dank Smart Home werden Rauchmelder miteinander verknüpft und alarmieren bei Gefahr nicht nur durch laute Signale, sondern auch per App auf dem Smartphone. Bei drohenden Unwettern werden Fenster automatisch geschlossen und Jalousien hochgefahren.

Durch professionelle Alarmanlagen wird beim unbefugten Öffnen von Türen und Fenstern ein Alarmsignal auf dem Mobiltelefon ausgelöst. Anwesenheitssimulationen und Überwachungskameras halten zudem ungebetene Gäste fern. All das und vieles mehr ist im intelligenten Zuhause möglich. Oftmals sind einzelne Systeme von verschiedenen Anbietern bereits in der Wohnung und am Haus installiert, lassen sich jedoch nicht miteinander verknüpfen, da sie unterschiedlichen Produktfamilien angehören. Hierfür bietet „Conrad Connect“ eine Lösung. Mit diesem Angebot kann man die Systemgrenzen erweitern, indem die Daten auf einer übergeordneten Plattform verwendbar gemacht werden. So können die Systeme, auch von unterschiedlichen Herstellern, miteinander interagieren.

Vollkommen vernetztes Zuhause

Viele zusätzliche Informationen und hilfreiche Tipps hörten die Teilnehmer an diesem Themenabend. Ralph Sachs veranschaulichte den Besuchern, wie sie ein smartes und vor allem sicheres Zuhause haben können. Der Begriff „Smart Home“ bezeichnet übrigens das informations- und sensortechnisch aufgerüstete, in sich selbst und nach außen vernetzte Zuhause. Weitere Schulungen werden angeboten. Die Termine können der Website der MZ unter der Rubrik „Erlebniswelt/Akademie“ entnommen werden.

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