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Schiesssport

Der älteste Schütze traf am besten

Willi Scheck ist neuer Regent beim SV Teppichwerk Regensburg. Die Jubiläumsscheibe holte sich Agnes Berner.
Von Daniel Steffen, MZ

Der SV Teppichwerk gratulierte seinem neuen Schützenkönig Willi Scheck (vorn, Mitte) und seiner Brezenkönigin Petra Berner. Foto: Verein

Regensburg.Es war im Jahr 1957, als sich sportlich interessierte Mitarbeiter der Firma Teppichwerk am Hochweg zu einer Betriebssportgemeinschaft (BSG) zusammenfanden. Unterstützt von der Werksleitung und dem Betriebsrat bot die BSG Sportarten wie Tischtennis, Faustball, Schwimmen, Fußball und Kegeln an. Vier Jahre später, 1961, trug man sich als SV Teppichwerk in das Vereinsregister ein. Die Mitgliederzahl wuchs schon bald bis auf 300 heran – und bereits 1962 kam eine Schützenabteilung hinzu.

Präzise wie ein Uhrwerk

An jene frühen Tage des Vereins erinnerte Vorsitzender Karl Altweck anlässlich des 60-jährigen Bestehens des SV Teppichwerk. Das Jubiläum zelebrierten die Vereinsmitglieder im Rahmen der Königsfeier der Schützenabteilung, die traditionell in der Gaststätte Katharinenhof stattfand. Dort zeigte sich: Mit 76 Jahren hatte der älteste aktive Schütze beim Königsschießen den präzisesten Schuss abgefeuert. Mit einem 42,4-Teiler sicherte sich Willi Scheck den Titel als neuer Schützenkönig und verwies Knackerkönig Michael Hamm (80,8-Teiler, abwesend) und Brezenkönigin Petra Berner (91,7-Teiler) auf die nachfolgenden Ränge. Den drei neuen Hoheiten galt im Katharinenhof ein saftiger Applaus.

Kalorienreiche Preise

Wie es beim SV Teppichwerk üblich ist, wurde eine Reihe weiterer Wettbewerbe ausgeschossen. Die Prämierung galt unter anderem den Siegern der Vereinsmeisterschaft sowie den Gewinnern der Wanderpokale und Scheiben. Als einmalige Aktion fand der Schießwettbewerb „Scheibe 60 Jahre SV TWR“ statt: Aus diesem Wettbewerb ging Agnes Berner, die Mutter der frisch gekrönten Brezenkönigin, als Siegerin hervor. Die Familie durfte sich über weitere Erfolge freuen: So sicherte sich Ehemann Peter Berner den ersten Preis sowohl bei der „Festscheibe“ als auch bei dem Wettbewerb „Kalorienscheibe“, bei dem allerlei Schlemmereien auf die Sieger warteten.

Im Wettbewerb „Meisterscheibe“ war Petra Berner nicht zu schlagen – und bei der Meisterscheibe Auflage hatte Martha Hierstetter die Nase vorn. Den Wanderpokal „Hildegard Anke“, benannt nach der Altbürgermeisterin, die bei der Feier anwesend war, sicherte sich Isabella Pokorny. Zu den Ehrengästen des Abends zählte Sektionsschützenmeister Wolfgang Stich, der den erfolgreichen „Teppichwerklern“ herzlich gratulierte.

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