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Regensburg
Montag, 20. November 2017 5

Bildung

Die Studentenzahlen bleiben hoch

Im Wintersemester wird es wieder voll an den Universitäten. In Regensburg studieren nun insgesamt über 32 000 junge Menschen.
Von Louisa Knobloch, MZ

  • An der Universität Regensburg sind im Wintersemester 2015/16 insgesamt 21 052 Studierende eingeschrieben. Foto: Knobloch
  • An der Universität Regensburg sind im Wintersemester 2015/16 insgesamt 21052 Studierende eingeschrieben. Foto: Knobloch

Regensburg.Dutzende Studenten sitzen am Montagmittag auf den Treppenstufen des Forums auf dem Campus der Universität Regensburg und genießen die Sonne. Vor der Mensa werden Flyer für Clubs und Festivals verteilt, es herrscht Gedränge. Am Montag (12. Oktober) hat an den Universitäten im Freistaat das Wintersemester begonnen. An der Uni Regensburg haben 3378 Erstsemester ihr Studium aufgenommen – etwas mehr als im vergangenen Wintersemester (3054). Insgesamt sind nun 21 052 Studierende eingeschrieben, im Wintersemester 2014/15 waren es 21 450. Die offizielle Erstsemesterbegrüßung findet am 3. November im Audimax der Uni Regensburg statt. In Anschluss präsentieren Wissenschaftler beim 6. Regensburger Science Slam ihre Forschung in kurzen Vorträgen.

An der Universität Regensburg sind im Wintersemester 2015/16 insgesamt 21052 Studierende eingeschrieben. Foto: Knobloch

Auch an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg sind die Studierendenzahlen mit 39 414 unverändert hoch. 5981 Studienanfänger haben sich hier eingeschrieben. Besonders gefragt ist nach Angaben der FAU der Bachelor-Studiengang Wirtschaftswissenschaften, für den sich 581 Studienanfänger entschieden haben. 446 Erstsemester beginnen ein Studium der Rechtswissenschaften.

An der Katholischen Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt sind im Wintersemester erneut rund 5400 Studierende eingeschrieben, darunter knapp 900 Erstsemester. An der Universität Passau erreicht die Zahl der Studierenden im Wintersemester mit 12 087 einen neuen Höchststand – vor einem Jahr waren es noch 12 024. Die Zahl der Erstsemester ist ebenfalls leicht gestiegen und liegt bei 3325 (im Vorjahr: 3236).

Hilfe bei der Wohnungssuche

Mit einem Gottesdienst in der Studienkirche St. Andreas und einem musikalischen Auftakt im Konzertsaal ist die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg (HfKM) am Montag ins Wintersemester gestartet. Rektor Prof. Stefan Baier begrüßte 22 neue Bachelor- und vier neue Masterstudenten. Viele von ihnen kommen aus dem Ausland, wie Lauren Avila, Yudania Gomez und Moises Santiesteban, die mit zwei Liedern aus ihrer Heimat Kuba karibisches Flair nach Regensburg brachten.

An der HfKM begrüßte Rektor Prof. Stefan Baier am Montag die neuen Bachelor-Studenten. Viele von ihnen kommen aus dem Ausland. Foto: Knobloch

An der OTH Regensburg hat das Wintersemester bereits am 1. Oktober begonnen: Mit rund 2200 Erstsemestern knackte die Hochschule erstmals die Marke von 11 000 Studenten. Insgesamt sind in diesem Wintersemester in Regensburg also über 32 000 Studenten eingeschrieben. Doch nicht jeder hat zum Semesterstart schon eine Wohnung gefunden. In den vergangenen Jahren richtete der Studentische Sprecherrat der Uni Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz daher regelmäßig ein Matratzenlager in einem Wohnheim ein. Dieses wird allerdings gerade renoviert – ersatzweise wurde daher eine Bettenplatzbörse initiiert, bei der Privatleute vorübergehend eine Couch oder Matratze für wohnungslose Studenten zur Verfügung stellen. „Wir haben aktuell sogar mehr Angebote als Gesuche“, sagt der Studentische Sprecher Michael Achmann. 15 Studenten haben so bereits einen Schlafplatz gefunden.

Angebote für Flüchtlinge

Zum Wintersemester bauen viele bayerische Hochschulen und Universitäten ihre Angebote für Flüchtlinge aus. In Regensburg wird am Donnerstag die „Refugee Law Clinic“ offiziell eröffnet. Studierende beraten hier Flüchtlinge mit Fragen zum Asyl- und Ausländerrecht. Gefragt ist auch die Beratung für studieninteressierte Flüchtlinge durch das International Office. „Wir bekommen wöchentlich mehr Anfragen“, sagt die zuständige Mitarbeiterin Elli Wunderlich. Viele Flüchtlinge, die zu ihr in die Beratung kommen, hätten zwar den nötigen akademischen Hintergrund, doch fehlten oft die Sprachkenntnisse. Für acht Flüchtlinge ist das Ziel zumindest in greifbare Nähe gerückt: Sie beginnen diese Woche mit dem regulären studienvorbereitenden Deutschkurs.

Wer zum Studieren in eine neue Stadt kommt, hat viele Fragen. Wo finde ich eine Wohnung? Wie komme ich von A nach B? Was wird sportlich geboten und wo wird am Abend gefeiert? Hilfreiche Links haben wir hier für alle neuen Studenten zusammengestellt.

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