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Regensburg
Samstag, 25. November 2017 4

Verkehr

Dobrindt übergab Freigabe für A3-Ausbau

Der scheidende Verkehrsminister übergab Peter Aumer die Baufreigabe. Damit ist die Verbreiterung der A3 gesichert.

Die fast 200 Meter lange Brücke der A3 über die Bahnstrecke bei Burgweinting bildet im Februar 2018 den Startschuss der Ausbau-Phase. Foto: Lex

Regensburg.Mit Nachdruck hat sich der neue Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für eine schnelle Baufreigabe des sechs-streifigen Ausbaus der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof eingesetzt. Am letzten Arbeitstag des Bundesverkehrsministers wurde die Baufreigabe an den Abgeordneten Peter Aumer überreicht.

Nachdem die Regierung der Oberpfalz am 27. April 2017 den Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof erlassen hat, wartet die zuständige Baubehörde auf die Freigabe der Baumaßnahme durch den Bund. Diese ist für den Start des Ausbaus zwingend erforderlich.

Zeitliche Verschiebung des Ausbaus

Eine weitere Verzögerung hätte eine erhebliche zeitliche Verschiebung des Ausbaus der A3 zur Folge gehabt. Die Verbesserung der Verkehrssituation an der A3 und somit für den gesamten Raum Regensburg hätte sich weiter hinausgezögert.

Aus diesem Grund suchte der neugewählte Bundestagsabgeordnete Peter Aumer (CSU) als einen seiner ersten Termine in Berlin das Gespräch mit dem Bundesverkehrsminister, um Alexander Dobrindt nochmals von der Dringlichkeit seines Anliegens zu überzeugen.

„Die Maßnahme wird Anfang nächsten Jahres starten und ist ein erster wichtiger Schritt, um die Verkehrssituation im Raum Regensburg in den Griff zu bekommen.“

MdB Peter Aumer

Am gestrigen Montag, dem letzten Arbeitstag Dobrindts als Bundesverkehrsminister, überreichte dieser die offizielle Baufreigabe an Aumer. Damit ist der planmäßige Start des Ausbaus der A3 auf sechs Streifen zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof gesichert. „Die Maßnahme wird Anfang nächsten Jahres starten und ist ein erster wichtiger Schritt, um die Verkehrssituation im Raum Regensburg in den Griff zu bekommen“, versicherte Aumer.

„Wir werden in den nächsten Wochen in zahlreichen Gesprächen mit den zuständigen Stellen versuchen, den Ausbau weiter voranzutreiben und eine, für die betroffenen Verkehrsteilnehmer, möglichst reibungslose Umsetzung der Baumaßnahme an der A3 zu erreichen“, kündigte der Regensburger Abgeordnete an.

Beide Maßnahmen auf 371 Millionen Euro veranschlagt

Nachdem die westlich daran anschließende Strecke ab dem Kreuz Regensburg bis Nittendorf in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgerückt ist, wird auch dieser ca. 13 Kilometer lange Abschnitt sechsspurig ausgebaut. Beide Maßnahmen zusammen sind auf 371 Millionen Euro veranschlagt. Ein Zeitplan für Regensburg-Nittendorf existiert noch nicht. Bisheriger Stand ist, dass die darin enthaltene Autobahnbrücke bei Sinzing in zehn bis 15 Jahren erneuert werden muss. Bei dieser Brücke werden inzwischen Voruntersuchungen ausgeführt.

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Der Ausbau

  • Nun beginnt ein Projekt

    , das ebenso lange herbeigesehnt wie gefürchtet ist: Die A3 von Regensburg nach Passau wird auf dem 14,7 Kilometer langen Abschnitt vom Kreuz Regensburg bis Rosenhof im östlichen Landkreis auf sechs Spuren verbreitert. Fünf Jahre soll der Bau ungefähr dauern, hieß es bislang. Es werden wohl eher sechs Jahre werden, lautet der Kenntnisstand von Josef Seebacher, dem Pressesprecher der Autobahndirektion Süd. Sie ist für den Bau verantwortlich. Die Kostenschätzung für den Ausbau beläuft sich momentan auf 155 Millionen Euro.

  • Inklusive der Autobahnbrücke

    Burgweinting müssen laut Autobahndirektion 16 Brücken neu gebaut werden, sowohl Autobahnbrücken als auch Überführungen. Das sorgt auch im Umfeld der Autobahn für eine Reihe von Baustellen. Wie der Verkehr auf diesen Straßen geleitet werden soll, ist bislang noch unklar. Jedenfalls sollen diese Brücken auf eine Weise ersetzt werden, die möglichst wenige Behinderungen nach sich zieht.

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