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Regensburg
Mittwoch, 13. Dezember 2017 11

Organisation

Faschingszug: Narragonia sucht Sponsoren

Die Faschingsgesellschaft will, dass 2018 wieder ein Gaudiwurm durch Regensburg zieht. Dazu aber fehlt noch Geld.

Geht es nach den Mitgliedern der Narragonia, gibt es 2018 wieder einen Faschingszug. Foto: Narragonia

Regensburg.Am Sonntag, 4. Februar, soll in Regensburg wieder ein Faschingszug stattfinden. In ihrem Jubiläumsjahr (170 Jahre) ist die Narragonia 1848 als älteste Karnevalsgesellschaft in Bayern der Veranstalter und will Teilnehmer aus ganz Ostbayern begrüßen. Unterstützt wird der Verein auch vom Kulturamt der Stadt.

Bei den Vorplanungen ist es den Verantwortlichen gelungen, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es handelt sich dabei jedoch um einen enormen Kraftakt. In einer Stadt wie Regensburg ist der Gaudiwurm keine einfache Angelegenheit. Die Sicherheit, der Verkehr und die Finanzierung sind dabei große Hürden. Die Narragonia verdient an dem Faschingszug nichts. Doch die Kosten dafür liegen im fünfstelligen Eurobereich. Nur durch die Unterstützung der Stadt und der Narragonia – sie ist Veranstalter und trägt das finanzielle Restrisiko – kann der Zug realisiert werden.

Narragonia hofft auf freiwillige Helfer

Um letzte Risiken abzudecken, sucht die Karnevalsgesellschaft deshalb Sponsoren, die den Faschingsverein finanziell unterstützen, damit die Regensburger auch in dieser Saison ausgelassen Fasching feiern können.

Als älteste Karnevalsgesellschaft sieht es die Narragonia als ihre Pflicht, das Brauchtum des Faschings in Regenburg aufrecht zu erhalten. So sollen die Besucher des Gaudiwurms in den Genuss kommen, einen riesigen Zug mit Teilnehmern aus ganz Ostbayern bestaunen zu dürfen. Dabei wird der Regensburger Faschingsruf „Radi-Radi“ an diesem Tag durch die ganze Stadt zu hören sein. Wer das Vorhaben oder die Narragonia mit einer Spende oder einem Sponsoring unterstützen möchte, kann sich bei Präsident Erich Lichtl melden. Er ist unter der Tel. 0160-698 23 31 zu erreichen. Außerdem hofft die Narragonia auf die Unterstützung von Freiwilligen bei den Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Rettungsdienst oder Stadtreinigung. Ferner sucht die Narragonia freiwillige Helfer und Organisationstalente oder auch Vereine, die bereit sind, sich unentgeltlich im Faschingszug einzubringen, ob als Absperrposten, Zughelfer oder auch für andere Aufgaben. Interessenten können sich gerne bei Präsident Erich Lichtl, Tel. 0160-698 23 31 oder unter info@narragonia.de melden. Anmeldeformular für den Faschingszug gibt es ab dem 15. September 2017 auf der Homepage der Narragonia.

Fasching in Regensburg

  • Tradition:

    Fasching oder Fastnacht feiern die Menschen in Regensburg schon seit über 760 Jahren.

  • Erste Feste:

    Urkundlich geworden ist die Fastnacht in Regensburg im Jahre 1249, weil der Benediktiner-Abt Wernher von Prüfening sich bei der römischen Kurie über die Schüler der Regensburger Domschule beklagte. Sie hatten beim sog. „Maskierten Bischofsspiel“ all zu arg mit den Mönchen und Mitarbeitern vom Kloster Prüfening ihren Schabernack getrieben.

  • Schauspiel:

    Das „Bischofsspiel“ wird trotz Anweisung aus Rom und bischöflichem Verbot bis in die 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts weitergeführt. Besonders üppig feierten die Gesandten die Fastnacht.

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