mz_logo

Regensburg
Montag, 29. Mai 2017 28° 1

Bildung

Rotary unterstützt Gymnasiasten

Der Rotary Club Millennium fördert mit einem Bildungsprojekt talentierte Gymnasiasten. Auf neun Schüler warteten verschiedene Aufgaben.
Von Tino Lex, MZ

Projektleiterin Barbara Neumann-Trüb ( links) mit den Gymnasiasten sowie Rotary-Präsident Ottmar Wittman (rechts), Foto: Lex

Regensburg. Bereits zum fünften Mal führte der Rotary Club Millennium sein Bildungsprojekt „Beste Regensburger Gymnasiasten“ durch. Ziel ist es, außergewöhnlich talentierten und leistungswilligen, aber auch sozial verantwortlichen jungen Menschen Perspektiven bei Berufswahl und Persönlichkeitsbildung aufzuzeigen. Zum Abschluss des Projektjahres luden die Rotarier in den Hesperidengarten.

„Ein passendes Ambiente“, wie Rotary-Präsident Ottmar Wittmann feststellte. Das Projektteam unter der Leitung von Barbara Neumann-Trüb und unterstützt von Coach Heike Bastubbe-Neidhart hatte ein vielfältiges Programm für die neun Schüler geschnürt. „Am Anfang schlägt jedes der acht RegensburgerGymnasien und Neutraubling zwei Schüler vor, die sich sozial engagieren, aber auch schulisch besondere Leistungen vorweisen können. Letztlich entscheidet der Rotary Club“, erklärte Neumann-Trüb.

So unterschiedlich die Schule und ihr Umfeld, so individuell sollte die Förderung und Forderung sein. „Nur so werden wir für die sehr unterschiedlichen Aufgaben in unserer Gesellschaft die passenden Köpfe und Hände heranbilden.“ Mit einem Rhetoriktraining und einem Persönlichkeitscoaching sowie dem Angebot von Praktika werde der Unterschiedlichkeit Raum gegeben, die Individualität zu fördern. „Der Vorteil bei den Praktika war, dass die Teilnehmer sozusagen eine Chefbehandlung erfuhren und dem Firmeninhaber oder dem Leiter der Abteilungen über die Schulter schauen durften“, so Neumann-Trüb.

Die neun Gymnasiasten haben sehr viel aus diesem Jahr mitnehmen können. Susanne Waller vom Albertus-Magnus-Gymnasium: „Mir haben meine Praktika sehr gut gefallen, vor allem aber der Einblick in die physikalische Fakultät der Uni.“ Michael Hinderberger vom Werner-von-Siemens-Gymnasium war begeistert davon, dass er bei seinem Praktikum bis in den OP-Saal vordringen durfte: „Ich war bei einer Halswirbel-Operation mit Dr. Holzschuh dabei.“ Alexander Listl vom Gymnasium Neutraubling möchte gerne Pilot werden, aber auch eine Position im Management eines Wirtschaftsunternehmens wäre er nicht abgeneigt. Soja Horn, Schülerin und Tutorin im Albrecht-Altdorfer-Gymnasium, wird „mit Sicherheit auf das Gelernte zurückgreifen können“. Cornelia Hoene vom St.-Marien-Gymnasium gefiel der Einblick in andere Schulen sehr gut. Für den Domspatz Ludwig Siegert war das neu Erlernte, das nicht im Lehrplan der Oberstufe steht, höchst interessant. Er geht in die Richtung Physik wie auch Melchior Kupke (Von-Müller-Gymnasium), der sich aber auch ein Klavierstudium an einem Observatorium vorstellen kann. Für die Goethe-Gymnasiastin Annika Gropp geht die Reise in Richtung Medizin oder Psychologie Mona Scharf vom Pindl-Gymnasium möchte auch einen medizinischen Weg einschlagen.

Einen besonderen Gast beherbergte die Abschlussveranstaltung zusätzlich: R. Pesce Villagomez aus Mexico besuchte im Rahmen des Rotary-Schüleraustausches ein Jahr lang die zehnte Klasse des Pindl-Gymnasiums. In voller Montur schilderte er seine Eindrücke aus einem Jahr in Deutschland.

Eine Überraschung hatten die Schüler für das Publikum parat: ein Rotary-Quiz. Ottmar Wittmann und Barbara Neumann-Trüb saßen sich wie bei Günther Jauchs Millionen-Quiz gegenüber und hatten knifflige Fragen zu beantworten.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Anmelden

Hinweis: Bitte schützen Sie Ihr Konto auf öffentlichen Geräten, indem Sie sich nach der Nutzung im Profil-Bereich abmelden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht