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Regensburg
Samstag, 25. November 2017 4

Casting

Schönsein ist „anstrengend wie die Sau“

Zwei Oberpfälzerinnen standen bei der Wahl zur Miss Germany Ü50 im Finale. Danach waren sie begeistert, aber fix und fertig.
Von Heinz Klein, MZ

Birgit Behme (rechts) in Tracht auf dem Laufsteg in Bad Neuenahr. Foto: privat

Regensburg.„Ich bin‘s nicht geworden, aber immerhin eine Dunkelhaarige“, lacht die dunkelhaarige Christine Fuchs. Die 54-Jährige aus Bernhardswald hatte es ebenso wie die 51-jährige Regensburgerin Birgit Behme bei der Wahl zur “Miss 50plus Germany 2015” des TV-Magazins rtv bis ins Finale der letzten Zwanzig gebracht. Das Krönchen holte sich allerdings die Frankfurterin Kerstin Marie Huth-Rauscher. „Macht nix, es war ein tolles Erlebnis – aber unheimlich anstrengend“, sagten beide übereinstimmend. Die Finalistinnen waren drei Tage vorher nach Bad Neuenahr gekommen, hatten im Vier-Sterne-Hotel gewohnt und ein hartes Training absolviert. Die Proben gingen am Tag vor dem Finale über mehr als zehn Stunden bis kurz vor Mitternacht. „Der Choreograph verlangte von allen Teilnehmerinnen über Stunden perfekte Haltung, absolute Pünktlichkeit und Disziplin. Mehr als acht Stunden auf Highheels stöckeln – danach war ich fertig“, erzählt Christine Fuchs. Am Samstagnachmittag arbeiteten Kosmetikerinnen und Hair-Stylisten jeweils knapp zwei Stunden an den Ü50-Schönen und dann ging es ab ins Finale: vier Mal über den Laufsteg, in Tracht, Business-Style, Abendrobe und Outfits eines Modehauses. Dazu streng gefasste Interviews. „Mehr als Name, Alter und Wohnort durfte man nicht sagen“, ärgerte sich schöne Bernhardswalderin Christine Fuchs. Auch Birgit Behme fand kritische Worte. „Nach der Wahl waren wir alle nur noch Statisten. Nicht mal ein gemeinsamer Tisch für die Teilnehmerinnen war reserviert.“ Trotzdem war es für beide ein Riesenerlebnis. „Es war eine traumhafte Location, es waren wunderbare Eindrücke und ich habe viel gelernt“, sagt Christine Fuchs. „Es war eine Wahnsinns-Erfahrung, auch mit diesen 20 Frauen über Tage zusammen zu sein – aber es war anstrengend wie die Sau – und ich bin froh, wieder daheim zu sein“, gestand die Schöne in Tracht, Birgit Behme.

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