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Regensburg
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Fremdenverkehr

Touristen bleiben gerne länger

Die Zahl der Hotelübernachtungen stieg 2013 in Regensburg auf ein Rekordhoch. Es kamen aber nicht mehr Gäste in die Domstadt, sie blieben länger.

Regensburg.Einen behutsamen und nachhaltigen Tourismus zu fördern, der im Einklang mit den Ansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohnern der Altstadt steht, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Regensburg Tourismus GmbH (RTG). Vor diesem Hintergrund ist es nicht ihr vorrangiges Ziel immer mehr Gäste nach Regensburg zu locken. Vielmehr bemüht sich die RTG darum, dass die Gäste länger bleiben – und das mit Erfolg, wie die Zahlen für 2013 beweisen.

So konnte die Aufenthaltsdauer der Gäste in Regensburg im vergangenen Jahr erneut verlängert werden, obgleich die Gesamtzahl der Gäste leicht zurückgegangen ist. Die Zahl ihrer Übernachtungen ist auf 921 973 angestiegen und lag damit um knapp 10 000 höher als im Vorjahr (912 839). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Reisenden erhöhte sich damit auf 1,8 Tage. Das heißt: Die Gäste blieben länger als im Vorjahr. In 2012 lag der Durchschnitt nämlich noch bei 1,7 Tagen.

Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH (RTG), freut sich über die gestiegene Nachfrage nach einem qualitativ hochwertigen touristischen Übernachtungsangebot: „Unsere Gäste sollen Regensburg nicht nur mal ebenso besuchen“, ist ihr Ziel. „Wir möchten, dass sie sich auch intensiv mit unseren Sehenswürdigkeiten, unserer Kultur und unserem Stadtensemble auseinandersetzen.“

Daher biete die RTG buchbare Individualpauschalen mit mindestens zwei Übernachtungen an. „Die Erhöhung der Aufenthaltsdauer zeigt, dass wir damit die richtige Marketingstrategie für Qualitätstourismus in Regensburg angeschoben haben“, stellt die RTG-Chefin fest.

Im vergangenen Jahr kamen die Gäste vor allem aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und den USA, gefolgt von Italien und Großbritannien. Von den ausländischen Gästen rangierten die Niederländer mit 23 809 Übernachtungen vor den Österreichern mit 22 809 und den USA mit 20 024 Übernachtungen. Zwar besuchten im vergangenen Jahr nur 367 Inder Regensburg, die blieben aber länger als alle anderen Gäste: Jeder von ihnen verbrachte im Schnitt 4,2 Nächte in der Stadt.

Eine gute Werbewirkung verspricht sich Sabine Thiele vom Jahr 2014, das von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zum Jahr der UNESCO-Welterbestätten ausgerufen wurde. „Das UNESCO-Siegel gilt als wichtige Qualitätsmarke im internationalen Tourismus“, weiß die Regensburger Fremdenverkehrs-Chefin.

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