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Regensburg
Samstag, 22. Juli 2017 30° 8

Eröffnung

Ausstellung wächst mit der Synagoge

Auf zwei Bildtafeln in der Regensburger Neupfarrkirche wird der Bauprozess des Premiumprojekts begleitet.
Von Tino Lex, MZ

Regensburgs Baureferentin Christine Schimpfermann (links), Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sowie Dekan Eckhard Herrmann durchschnitten ein rotes Band und eröffneten damit die „Ausstellung, die mitwächst“. Foto: Lex

Regensburg.Der Neubau des jüdischen Gemeindehauses am Brixener Hof geht gut voran, und es spricht alles dafür, dass die historische Sensation gelingt, der jüdischen Gemeinde genau 500 Jahre nach der Zerstörung des Gotteshauses am Neupfarrplatz 1519 die neue Synagoge im Februar 2019 zurückgeben zu können.

Den gesamten Bauprozess dieses vom Bund als Premiumprojekt geförderten Bauvorhabens begleitet seit 13. Mai 2017 eine Ausstellung im Vorraum der Neupfarrkirche. Ihr Titel lautet „Eine neue Synagoge für Regensburg — Historie und Zukunft“, im Untertitel heißt es: „Eine Ausstellung, die mitwächst“.

Interessierte finden Hintergrundinformationen zu jüdischen Orten in Regensburg, die teilweise verschwunden, teilweise nur noch fragmentarisch sichtbar sind, sie erfahren Näheres über die jüdische Gemeinde und über den Neubau der Synagoge.

Förderverein hilft

  • Gründung:

    Seit November 2013 unterstützt ein „Förderverein Neue Regensburger Synagoge“ den Bau des neuen Gotteshauses der Jüdischen Gemeinde Regensburg.

  • Mitmachen:

    Mitwirken können alle Bürgerinnen und Bürger, die mithelfen möchten, dass Regensburg nach der Zerstörung 1938 wieder eine Synagoge erhält.

  • Ziel:

    Der Verein unterstützt das Anliegen ideell und finanziell, zum Beispiel durch Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Ansprechen potenzieller finanzieller Unterstützer, Spendenakquise und andere Aktionen.

  • Die jüdische Gemeinde:

    In den letzten 20 Jahren ist die Jüdische Gemeinde durch Zuzug sehr stark angewachsen, inzwischen hat ihre Mitgliederzahl die 1000 überschritten. www.jg-regensburg.de

Der Prozess wird auf zwei „mitwachsenden“ Bildtafeln begleitet: Eine Tafel dokumentiert jeweils die Meilensteine des Baufortschritts, die zweite spiegelt das bürgerschaftliche Engagement wider. Nach und nach werden sich die Tafeln füllen und bei der Eröffnung der Synagoge schließlich den erfolgreichen Abschluss des Projekts zeigen.

Ziel der „mitwachsenden“ Ausstellung ist auch, die gesamtgesellschaftliche Dimension des Bauprojekts und das Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger zu zeigen, die sich für den Neubau einsetzen. Die Ausstellung entstand unter Federführung der Welterbekoordination der Stadt Regensburg und wird im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus gefördert.

Die Ausstellung läuft von Mai 2017 bis Februar 2019 und ist zu den üblichen Öffnungszeiten der Neupfarrkirche zu besichtigen.

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