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Regensburg
Dienstag, 21. November 2017 7

Fasching

Die RT-Halle wurde zur Piraten-Höhle

Beim Piratenball der Regensburger Turnerschaft feierten die Freibeuter wikld und lange. Der Traditions-Ball war ausverkauft.
Von Lena Schroeder, MZ

  • Vier Stunde dauerte die Maskierung dieses Freibeuter-Quartetts. Fotos: Schröder
  • Dr. Franz Rieger und Margit Wild legten ein Tänzchen aufs Parkett.
  • Viel Spaß hatte diese Damenmannschaft bei ihrer Piratenball-Premiere.

Regensburg.Johnny Depp hätte am Samstag seine wahre Freude gehabt: Der siebte Piratenball der Regensburger Turnerschaft in der RT-Halle am Schopperplatz war ein voller Erfolg. Dabei findet die Tanzveranstaltung nicht erst seit den „Fluch der Karibik“-Filmen unter dem Freibeuter-Motto statt, sondern folgt einer langen Tradition. Die Regensburger Turnerschaft feiert heuer ihr 150-jähriges Jubiläum, wie oft der Piratenball wirklich schon statt fand, kann niemand mehr genau sagen. Fest steht, dass er früher zu einem der begehrtesten Faschingsbälle der Stadt gehörte. Vor sieben Jahren wurde die traditionsreiche Veranstaltung wieder ins Leben gerufen.

Dr. Franz Rieger, Präsident der Regensburger Turnerschaft, wünschte allen Anwesenden einen „wilden und entdeckungsreichen Abend“ und legte mit seiner Stellvertreterin Margit Wild sogleich ein Tänzchen aufs Parkett. Die „Rocking River Rats“ sorgten dafür, dass die Tanzfläche den gesamten Abend über stets gut gefüllt war, so dass manche Paare sogar auf die Gänge ausweichen mussten. Wer es lieber moderner mochte, der war in der „Piratenhöhle“ bei DJ Duck bestens aufgehoben.

Auch kulinarisch mussten die Gäste auf nichts verzichten: Gulaschsuppe, Currywurst oder ein Fitnesssalat hielten die fleißigen Tänzer bei Kräften. An der Sektbar im hinteren Bereich der Halle sprudelten nicht nur die Gespräche.

Für ihre sportlichen Einlagen ernteten die Narragonia Regensburg 1848 e.V. mit Ihrer Garde und dem Prinzenpaar sowie die Tanzsportabteilung der RT großen Beifall. Ein besonderer Hingucker war die bis ins kleinste Detail liebevoll dekorierte RT-Halle, bei der nichts ausgelassen wurde, um die Sporthalle in eine Piratenhöhle zu verwandeln: Selbst das Toilettenpapier war im Freibeuter-Design gehalten. Palmen sorgten für zusätzlichen Karibik-Flair.

Doch auch die Gäste ließen sich nicht lumpen und hatten sich bei der Kostümierung viel Mühe gegeben. Bis zu vier Stunden Vorbereitung investierten so manche in das perfekte Freibeuter-Outfit. Säbel, lange schwarze Perücke und Kopftuch gehörten zum obligatorischen Auftritt ebenso dazu wie Augenklappe und Totenkopfmotiv. Für viel Aufmerksamkeit sorgte das Auftreten einer Meerjungfrau, die von ihrem männlichen Begleiter in einer mit funkenden Edelsteinen gefüllten Schatzkiste durch die RT-Halle getragen wurde. Auch ein Indianerpärchen und einige Clowns mischten sich unter die Feiernden, doch 90 Prozent der Besucher waren getreu dem Motto gekleidet. Während viele sich als „Wiederholungstäter“ entpuppten, war es für manche der erste Besuch beim Piratenball, einig waren sie sich alle: Nächstes Jahr kommen wir wieder.

Piraten entern die RT-Halle

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