mz_logo

Regensburg
Montag, 18. Dezember 2017 5

MZ-Serie

Franz Josef Strauß: Tod in Regensburg

Die MZ öffnet ihr Archiv: Diesmal wird an das überraschende Ableben des bayerischen Ministerpräsidenten 1988 erinnert.

Am 1. Oktober 1988 bricht der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß bei der Jagd in Regensburg zusammen. Zwei Tage später ist er tot. Die MZ erinnert an ein besonderes Wochenende in der Domstadt.

Regensburg.Es ist eine Sensationsnachricht, die der noch junge Lokalsender „Charivari“ am 1. Oktober 1988 über den Äther schickt: Der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß ist ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg eingeliefert worden. Noch am Vormittag hatte sich „FJS“ eine Maß auf dem Münchner Oktoberfest genehmigt, am Nachmittag brachte ihn ein Polizeihubschrauber in den Fürstlichen Thiergarten, wo Fürst Johannes von Thurn und Taxis zur Hirschjagd geladen hatte. Im Jagdauto brach der CSU-Politiker zusammen. Der Politiker Gerold Tandler log in die Kameras, dass Strauß lediglich einen Kreislaufkollaps erlitten hatte. Doch die Lage war dramatisch. Nach einer Notoperation erlangte Strauß das Bewusstsein nicht wieder.

Zwei Tage später war der 73-Jährige Politiker tot. Er starb nach einer Notoperation an Multiorganversagen. Bereits in Regensburg zogen tausende Menschen an seinem Sarg in der St.-Pius-Kapelle des Krankenhauses vorbei. Es war ein Abschied wie für einen König, schrieben später die Medien über die Trauerfeierlichkeiten, die in München ihren Höhepunkt nahmen. Die MZ erinnert an das Regensburger Ereignis mit einer Bildergalerie.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht