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Regensburg
Freitag, 15. Dezember 2017 3

Wohnungen

Im Frühjahr 2015 soll das Karree fertig sein

Die Trepnau Unternehmensgruppe hat im Karree St. Emmeram trotz Regen Richtfest gefeiert. Im Frühjahr 2014 sollen die ersten Mieter einziehen.
Von Flora Jädicke, mz

Von links Erwin Schoch, Volksbank, Peter Trepnau und OB Hans Schaidinger. Foto: Trepnau Unternehmensgruppe

Regensburg. Rund 30 Millionen Euro Gesamtinvestion wird der Neubau des Karrees St. Emmeram im Frühjahr 2015, wenn alles fertig gestellt ist, gekostet haben.

Am Freitag war Richtfest an der Clermont-Ferrand-Allee. „Wir haben im November mit dem Bau begonnen und sind nun schon deutlich über den Rohbau hinaus“, sagte Investor und Bauunternehmer Peter Trepnau vor Handwerkern, Käufern und Politikern in der Tiefgarage des Rohbaus.

Wegen des schlechten Wetters muss der gesellige Teil in die zugige Tiefgarage verlegt werden. Zimmermann Werner Hiltl sprach seinen „Richtspruch“ dennoch von einem Balkon des Gebäudes. Und auch die Gläser gingen ordnungsgemäß in Scherben auf. Es soll Handwerkern, Mietern und dem Haus Glück bringen. Bei fast winterlichen Temperaturen zog es die Gäste schnell wieder in die geschütze Garage.

Oberbürgermeister Hans Schaidinger lobte in seinem Grußwort Investoren ganz allgemein und das Karree St. Emmeram besonders. „Eine Investition wie das Karree St. Emmeram sei ein erheblicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die Region“, so Schaidinger. Außerdem habe habe die Stadt gezeigt, dass sie schnell sein kann. Genauer gesagt die Stadtverwaltung. Ursprünglich hatte der Stadtrat auf dem ehemaligen Gelände des Sportgymnasiums St. Emmeram einen ausführlichen Bebauungsplan gefordert. Die Mitarbeiter in seiner Stadtverwaltung aber hätten das schneller geregelt. Schaidinger räumte ein: Auf dem Gebiet des Sozialen Wohnungsbau müsse noch einiges geschehen. Die Stadt wachse und habe sich wirtschaftlich gut entwickelt. Man könne Wohnungen aber auch nicht vorher bauen, und dann sehen ob sie jemand brauchen kann. Grundsätzlich betonte er: „Eigentumswohnungen wie die im Karree St. Emmeram muss es geben.“ Das Karree gleiche außerdem die „etwas zergliederte Bebauung an der Clermont-Ferrand-Straße“ aus. Schaidinger dankte für die gute Kooperation mit der Unternehmensgruppe Trepnau und wünschte „gutes Gelingen, einen unfallfreien Verlauf beim Bau und Glückauf!“

Auch Erwin Schoch, Vorstandssprecher der Volksbank Regensburg lobte den Investor. Die Bank habe als Finanzpartner in solchen Partnerschaften viel Erfahrung, sagte er weiter. Auch er könne die in den Medien diskutierte Immobilienblase nicht erkennen. Regensburg sprach er auch weiterhin eine gute Wachstumsprognose aus.

Bauunternehmer Peter Trepnau skizzierte die Geschichte des Projektes. 2011 habe er das Grundstück mit dem damaligen Sportinternat St. Emmeram gekauft. Am anschließenden Architektenwettbewerb hatten sich sechs Büros beteiligt. Das Regensburger Architekturbüro Ferdinand Weber machte schließlich das Rennen. Bereits 2012 erhielt Trepnau die Baugenehmigung. Der alte Schulbau, um dessen Sanierung die Schuldirketion noch in den Jahren zuvor gekämpft hatte, wurde in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres abgerissen. Im November konnte schließlich mit dem Rohbau begonnen werden.

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