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Regensburg
Freitag, 21. Juli 2017 29° 4

Geflüster

„Die Gala sollte es jedes Jahr geben“

„Hier könnte man stundenlang zuhören“, zeigten sich Prominente von den Menschen begeistert, die 2016 mit ihren Geschichten bewegten.
Von Tino Lex, MZ

  • Der Verleger und Herausgeber der Mittelbayerischen Zeitung, Peter Esser, und seine Gattin Elfi sprachen von einer „großartigen Show“.
  • Markus Mühlbacher und Anette Neuhaus hatten sichtlich Spaß im Velodrom. Foto:Lex
  • Holly Zimmermann liebt die Herausforderung, bis an die Grenzen zu gehen. Foto: Lex
  • Klaus Maria Weigert mit Gattin Gaby und Tochter Evelyn, die ihren Freund Alex, einem Trompeter, den sie in Berlin kennen gelernt hatte, in Regensburg dabei hatte Foto: Lex
  • Medien-Spezialist H.C. Wagner mit Gattin Christine Foto: Lex
  • Martin Wunnike, Vorsitzender der Geschäftsführung des Mittelbayerischen Verlags (links), und Chefredakteur Manfred Sauerer (rechts) bedankten sich bei Hauptorganisatorin Alexandra Wildner, der Vertriebs- und Marketingleiterin der MZ, sowie bei den beiden Moderatoren Marina Gottschalk (TVA) und Josef Pöllmann (Mittelbayerische). Foto: Lex
  • Meike Fabian und Elmar Cichy Foto: Lex
  • Peter Schröder timte den Ablauf der Show sekundengenau. Foto. Fingerprint
  • Arik Ünsal und Michael Hahn lernten sich auf der Gala kennen. Foto:Lex

Regensburg.Im festlich geschmückten Velodrom in Regensburg stellte das Mittelbayerische Medienhaus zusammen mit TVA und Charivari Menschen vor, die in diesem Jahr mit ihren Geschichten bewegten. Der Erlös der Veranstaltung kam der Seenotrettung „Sea-Eye e.V.“ zugute. Von der Gala zeigten sich die Gäste äußerst angetan. Der Verleger und Herausgeber der Mittelbayerischen Zeitung, Peter Esser, sprach von einer „großartigen Show“, die sich auf allerhöchstem Niveau bewege. „Außerdem gefällt mir unser neues Traumpaar auf der Bühne, die Moderatoren Marina Gottschalk und Josef Pöllmann – die sind einfach grandios. Beeindruckt hat mich natürlich das Showtalent Dr. Moser. Mit seiner wunderbaren Circus-Krone-Darbietung war er fast gar nicht mehr zu bremsen. Ein toller Mann!“ Gattin Elfi Esser zeigte sich ebenfalls von Dr. Moser begeistert. „Ich hätte gerne noch mehr von ihm gehört. Das ist ein Mann, der Geschichten erzählen kann.“

Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der Rewag, lobt die Coolness von Bombenentschärfer Michael Filips. Foto: Lex

Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der Rewag, fand die erste Show sehr abwechslungsreich. Am meisten fasziniert hat ihn die Geschichte rund um den Bombenentschärfer Michael Filips. „Es mussten ja alle Gasleitungen rund um den Fundort stillgelegt werden.“ Auch für ihn selbst sei es ein ganz besonderer Tag gewesen und für all die Menschen, die dort evakuiert worden seien. Und Hermes weiter: „Leider habe ich Michael Filips noch nicht persönlich kennenlernen dürfen, aber meine Mitarbeiter haben mir gesagt, dass er im richtigen Leben mindestens so cool ist, wie er auch auf der Bühne war.“

Eine solche Veranstaltung erlebt man nur in viel größeren Städten, zeigte sich MdL Dr. Franz Rieger überzeugt; rechts neben ihm seine Frau Barbara. Foto: Lex

Der Landtagsabgeordnete der CSU, Dr. Franz Rieger, zeigte sich begeistert über die Show-Premiere: „Sehr modern, so etwas sieht man eigentlich nur in viel größeren Städten. Regensburg fügt sich jetzt mit dieser Veranstaltung in eine Reihe großer Jahresrückblicke ein.“ Die Mischung habe ihm außerordentlich gut gefallen. Einerseits sei vieles unheimlich lustig gewesen, andererseits unglaublich wichtig, wie etwa das, was Sea-Eye mache. „Ich darf die Mittelbayerischen Zeitung zu diesem Format beglückwünschen!“

„Locker, launig und vergnüglich“, lobte Regionalbischof Hans Martin Weiß die Veranstaltung. Foto: Lex

Der evangelische Regionalbischof Hans Martin Weiß erzählte launig, dass er ein „katholisches Knie“ eingesetzt bekommen habe und es ihm wieder gut gehe: „Ich habe mir das Knie von den Barmherzigen Brüdern geholt, aber in Bad Abbach in der Asklepios Klinik einsetzen lassen.“ Sowohl von den Gästen als auch von den Showeinlagen war er sehr angetan. „Locker, launig und vergnüglich. Ich mache ja auch Show – in der Kirche.“

Den Einsatz des Medienhauses für einen guten Zweck fand MdL Margit Wild Spitze. Foto: Lex

Landtagsabgeordnete Margit Wild (SPD): „Ich finde, es waren ganz außergewöhnliche Menschen auf der Bühne. Sie sind beispielhaft für unsere Stadt, die tolle Sachen machen. Auf diesem Wege möchte ich mich bei der Mittelbayerischen Zeitung bedanken, dass durch diese Veranstaltung so viel Geld zusammengekommen ist, um dem Projekt Sea-Eye zu helfen. Michael und Hans-Peter Buschheuer haben es verdient.“ Für sie sei es ein kurzweiliger Abend gewesen. Allerdings hätte sie sich mehr Frauen auf der Bühne gewünscht. Es gebe viele Frauen, die „sehr viele gute Sachen in unserer Stadt“ machen würden. „Mich persönlich hat 2016 ganz besonders mein Lebenspartner Claus Caspers beeindruckt, der voller Elan an sein Leben herangeht, er ist mein persönlicher Favorit in diesem Jahr.“

Eine solche Veranstaltung steht Regensburg gut, finden die Medienprofis Doris Melchner und Claudia Niebauer (rechts).

Für die beiden Medien-Power-Frauen Doris Melchner und Claudia Niebauer von „LOOK“ war diese Veranstaltung etwas Außergewöhnliches. Doris Melchner: „Es war lange schon mal notwendig, in Regensburg eine Gala-Veranstaltung durchzuführen und so auch mal ein bisschen über den Tellerrand zu sehen. Wichtig war auch, die Menschen, die viel für Regensburg und darüber hinaus getan haben, auf die Bühne zu holen“, sagte die Frau, die unter anderem die Wahl zur Miss Germany moderiert. Ihr Wunsch: „Diese Veranstaltung sollte jährlich stattfinden, sie gehört zu Regensburg.“ Claudia Niebauer glaubt, dass der Mittelbayerischen Zeitung mit dieser Gala ein ganz besonderes Format gelungen ist. „Als Zuschauer war ich zum einen tief bewegt, zum anderen konnte ich sehr viel lachen – eine sehr gelungene Mischung.“

Wenn es nach Arik Ünsal gegangen wäre, stünde er selbst ganz gerne auf der Bühne und würde die Fragen der beiden Moderatoren beantworten. „Für mich hat es aber leider nur bis in das Buch gereicht – immerhin auf die erste Seite“, scherzt der Weltmeister der World-Boxing-Union. Der Parsberger Profi kämpfte zu Beginn seiner Karriere auch schon mal im Regensburger Hahn-Zelt. Daran kann er sich noch gut erinnern: „Ja, das war einer meiner letzten Kämpfe als Amateur-Boxer.“ Bei der Gala lernte Ünsal den Zelt-Betreiber, Michael Hahn, kennen. „Es ist höchst interessant, einen Boxweltmeister zu treffen und dann noch einen aus unserer Region“, stellte Hahn fest. Der Weltmeister muss bis April seinen Titel verteidigen. „Ich würde ihn gerne in meiner Heimat, in Parsberg, verteidigen. Wir haben dort eine große Halle.“ Mit dem Bürgermeister hat er auch schon Gespräche geführt. Es sehe sehr gut aus. Und so meinte auch Michael Hahn: „Das wäre doch eine tolle Sache!“ Dem 34-Jährigen versprach Hahn, wenn dieser die Dult in Regensburg besuchen sollte, dass er ihm mindestens ein Bier ausgeben wolle.

Das war die MZ-Gala „Menschen, die bewegen“ Video: D&G

Schauspielerin Meike Fabian: „Für mich war 2016 mein Mann Elmar die bewegendste Person in meinem Leben. In wirklich schweren Zeiten war er ein Kämpfer vor dem Herrn. Er hat alles wunderbar gemeistert, klasse.“ Ihr Gatte Elmar Cichy, Leiter der Akademie für Darstellende Kunst in Regensburg, ist froh, dass es jetzt so eine Veranstaltung in Regensburg gibt. „Es ist eine tolle Idee, und ich hoffe, dass das beibehalten wird. Ich denke auch, dass Regensburg und die Region das Potenzial für so eine Sendung bieten: Das, was ich heute gesehen habe, hat mich sehr beeindruckt.“

„Die Gala ist die erste Veranstaltung dieser Art in Regensburg. Es ist alles sehr locker und die Menschen, die hier bewegen, sind außergewöhnlich, einfach wunderbar“, sagt Juwelier Markus Mühlbacher, der mit Anette Neuhaus die Gala besuchte. Anette Neuhaus: „Ich kenne ja viele der Persönlichkeiten. Am meisten aber hat mich der Miniaturzirkus-Bauer Hans-Jürgen Moser beeindruckt. Der hatte Witz und Charme, sehr menschlich. Ich hätte ihm noch stundenlang zuhören können, wie wohl auch viele der Zuhörer im Velodrom.“ Für Mühlbacher steht fest: „Eine solche Veranstaltung muss zur festen Institution in Regensburg werden.“

„Eine solche Veranstaltung muss zur festen Institution in Regensburg werden.“

Markus Mühlbacher

Ultraläuferin Holly Zimmermann aus Alteglofsheim ist eine Extremsportlerin. Die Mutter von vier Kindern bewältigt nicht nur Strecken, bei denen andere bereits mit dem Auto Probleme haben. Sie versorgt auch noch ihre Familie und geht einem Nebenjob nach. Eine echte Powerfrau! Auf die Frage, wie man das härteste Rennen der Welt (sieben Tage, 257 Kilometer bei 40 Grad im Schatten durch die Wüste Sahara) bewältigt, antwortet sie bescheiden: „Ach das geht schon, ich kann mit Schmerzen umgehen.“ Jetzt war sie wieder unterwegs, beim wohl „coolsten“ Marathon der Welt, dem Polar-Circle-Marathon. „Ich liebe diese Herausforderungen. Bereits der Name ‚Härtestes Rennen der Welt‘, lockt mich an. Natürlich habe ich viel Arbeit mit meinem Haushalt, meinen Mann und den vier Kindern, aber ich mache das alles, wenn sie in der Schule sind. Da bleiben mir täglich dann so rund 2,5 Stunden zum Training, das reicht.“ Der Extremsport lehre sie, ihre Grenzen zu erkennen, manchmal darüber hinauszugehen und dennoch wieder gesund nach Hause zu kommen. Die Gala gefiel ihr ausgesprochen gut und – wer weiß – vielleicht ist sie das nächste Mal auf der Bühne. Für Sportreporter Armin Wolf jedenfalls ist Holly eine Person, die ihn in diesem Jahr „sehr bewegt“ hat.

Medienspezialist H.C. Wagner: „Mir gefällt die Gala deshalb so gut, weil unterschiedlichste Menschen zu Wort kommen. Es sind Menschen aus dem ganz normalen Leben, die etwas ganz Besonderes erlebt haben und deshalb finde ich das ganze super.“ Für mich persönlich ist der Mensch, der mich in diesem Jahr ganz besonders bewegt hat, mein eigener Vater. Trotz seiner nicht gerade tollen Gesundheit fasst er jeden Tag aufs Neue Lebensmut und versucht, so viel wie möglich vom Leben mitbekommen, was ihm meiner Meinung nach sehr gut gelingt. Deshalb ist er für mich der Mensch, der mich in diesem Jahr am meisten bewegt.“

Klaus Maria Weigert, Komponist und zudem Vater von Tochter Evelyn, die auf der Bühne ankündigte, sich nur mit ihrem Vater im Playboy ablichten zu lassen: „Es sind lauter coole Leute auf der Bühne, hier könnte man stundenlang zuhören. Klar, bin ich stolz auf meine Tochter, dass sie hier mit dabei ist, aber auch der Zirkusmensch oder der Bombenentschärfer ist eine ‚coole Sau‘ (in Bayern ist das eine hohe Anerkennung).“ Weigert glaubt, um so einen Job zu machen und eine Bombe entschärfen zu können, müsse man ein gutes Händchen haben und einfach cool sein. „Die Musik vor der Pause war der Hammer. Die Gerwin-Eisenhauer-Band, der Chor, unglaublich gut! Und dem „Geff“, dem braucht man nur zuzusehen und muss ihn nicht mal hören: der Mann ist unvergleichlich. Mir macht’s riesigen Spaß.“

Großes Lob gab es auch für Peter Schröder und sein Fingerprint-Production-Team. Schröder timte zusammen mit Kerstin Dinauer vom Medienhaus jede Sekunde der Show. Neben der Ablaufplanung kümmerten sich Peter Schröder und sein Kollege Christian Senger auch um Animationen und die Einspieler, in denen die jeweiligen Gäste angekündigt wurden. Die Qualität seiner Arbeit fand unter anderem auch die große Anerkennung von Raphaela Herzog vom Theater Regensburg: „Er machte einen Top-Job!“

Besonderen Beifall vom Publikum gab es am Ende für die, die die Menschen, die 2016 bewegten, mit einer Gala ins Rampenlicht rückten. Besonders bedankten sich die beiden Geschäftsführer Martin Wunnike (Vorsitzender der Geschäftsführung des Mittelbayerischen Verlags) und Manfred Sauerer (Chefredakteur) bei den Moderatoren Marina Gottschalk von TVA und Josef Pöllmann (Stellvertreter des Chefredakteurs) und bei der Hauptorganisatorin Alexandra Wildner. Die Vertriebs- und Marketingleiterin war mit ihrem Team für die komplette Organisation zuständig und realisierte die Show in wenigen Monaten. Die fleißige Crew an ihrer Seite waren Kerstin Dinauer, Andrea Fiedler und Mario Geisenhanslüke.

Die fleißige Crew an der Seite von Hauptorganisatorin Alexandra Wildner waren Kerstin Dinauer, Andrea Fiedler und Mario Geisenhanslüke.

Einen ausführlichen Bericht über die Gala finden Sie hier

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