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Regensburg
Donnerstag, 21. September 2017 19° 3

Unterhaltung

Löwenflüsterer lässt Publikum staunen

Die Künstler von „Carl Althoff“ gastieren bis zum 20. August in Regensburg. Sie zeigen auch Hochseilkunst und Pferdedressur.
Von Tino Lex, MZ

Stefan Frankordi führte ein Dressur-Potpourri mit nordamerikanischen Pinto-Pferden vor. Fotos: Lex

Regensburg.Der Circus Carl Althoff gastiert noch bis Sonntag, 20. August, mit seiner neuen Show auf dem Regensburger Zirkusplatz an der Bambergerstraße/Frankenstraße. Zu sehen sind Tiere, Clowns und Akrobaten, die ihr Können zeigen. Die Zuschauer sehen auch märchenhafte Kostüme und kreative Licht-Effekte und hören mitreißende Songs. Die Zirkusleute wollen laut eigener Mitteilung den Alltag vergessen machen. Bei der Premiere am Donnerstagabend gaben die Artisten alles, doch die Anzahl der Zuschauer im mehrere Hundert Menschen fassenden Zirkuszelt war überschaubar.

Orientalisches Schaubild

Zum neuen Programm gehören die „Märchen aus tausend und einer Nacht“ mit einem orientalischen Schaubild von Feuerspielen, Fakiren, Kamelen und Bauchtänzerinnen. Die „Schlangenfrau“ Arielle ist fähig zu unglaublichen Verrenkungen. Sie stieg aus einer Muschel und verbog ihren Körper derart, dass es vielen im Publikum wohl bereits beim Zusehen Schmerzen beritete.

Lustig waren die Clowns, die zwischen den Umbauphasen Heiterkeit ins Publikum brachten und die Zirkusgäste mit in das Programm einbauten. Stars auf vier Pfoten verzaubern bei der „Hunde-Revue“ mit Jux, Spaß und Tollerei in einer artistischen Sprung-, Roll- und Laufkür.

Hochseilkunst am Schwungtrapez

Hoch unter der Zirkuskuppel zeigte Senorita Elis Togni Hochseilkunst am Schwungtrapez. Die „Dame ohne Schwerkraft“ begeisterte mit ästhetischen Auf- und Abschwüngen, eleganten Drehungen – mit feinem Gespür für Balance und Dynamik über der Manege schwebend.

Weitere Bilder von der Premiere sehen Sie hier.

Im Dressur-Potpourri offenbart sich die Eleganz der temperamentvollen nordamerikanischen Pinto-Pferde. Die Partnerschaft zwischen Mensch und Tier ist – laut den Zirkusleuten – die Grundlage jeglicher Dressurarbeit. Liebe, Vertrauen, Respekt sind die Grundlagen. Durch Perfektion versteht es Marcel Frank, das Publikum zu begeistern. Nach einer alten chinesischen Tradition zeigt er auf einer Stuhlpyramide Handstände in allen Variationen, ohne jegliche Sicherung bis in eine Höhe von zehn Metern hinauf. Eine weitere romantische Show der Lüfte gibt es: Eine Akrobatin „ohne Schwerkraft“ zeigte eine Choreografie am drehenden Kronleuchter hoch unter der Zirkuskuppel. Höhepunkt der bei der Premiere gezeigten Darbietungen unter der Zirkuskuppel war die Dompteurnummer mit vier Löwen. Ein als Gladiator verkleideter Dompteur wagte sich in die „Höhle der afrikanischen Löwen“ und ließ die Großkatzen unter martialischer Musik in der mit hohen Zäunen gesicherten Manege umherlaufen und springen. Danach versprach der Conférencier jedem Tier ein großes Steak. Für die Kinder war diese Zirkus-Premiere ein Erlebnis.

Meist mit den Eltern oder Großeltern im Schlepptau gingen kleine Gäste – gegen Gebühr – den Streichelzoo des „Circus Karl Althoff“ besuchen.

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